Slowenische "Abanka" überlegt mögliche Fusion mit "Gorenjska banka"
Dienstag, 14.02.2012.
14:12
Im Rahmen eines strategischen Programms zur Stärkung des Bankkapitals überegt die Geschäftsleitung der slowenischen "Abanka" einen Zusammenschluss mit der Bank "Gorenjska banka" sowie eine Kapitalerhöhung durch neue Emission. Der Aufsichtsrat der "Abanka" erlaubte der Geschäftsleitung an einer Sitzung am Freitag (10. Februar 2012) die Fusion mit der "Gorenjska banka" sowie die Vorbereitung der Kapitalerhöhung.
Durch Fusion dieser zwei Banken würde die zweitgrößte Bank in Slowenien nach dme Marktanteil entstehen. Nach Angaben des Slowenischen Bankverbandes beteiligt sich "Abanka" mit 9% und "Gorenjska banka" mit 3,9% am slowenischen Markt. Der Marktanteil der NKBM liegt momentan bei 9,6% und der NLB bei 27,5%.
Die "Abanka Vipa" verbuchte im Vorjahr Verluste in Höhe von 119 Mio. Euro. Nur ein Jahr vorher erzielte die Bank einen Nettogewinn von 5,6 Mio. Euro. Vorjährige Verluste lassen sich durch erlassene Schulden in Höhe von 183,7 Mio. Euro erklären.
Zinsen erbrachten in diesem Jahr insgesamt 76 Mio. Euro, um 6% weniger als 2010. Die Gebühren nahmen um 2% zu und erreichten den Wert von 30,9 Mio. Euro. Die Bank kündigte noch im Dezember 2011 beträchtlich höhere Verluste als in den ersten elf Monaten 2011 (39,7 Mio. Euro).
ABANKA d.d. Ljubljana
GORENJSKA BANKA d.d. Kranj
Nova KBM d.d. Maribor
Nova Ljubljanska banka d.d. Ljubljana

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