Vereinbarung zum Bau eines Abwassernetzes und einer Kläranlage im Belgrader Stadtbezirk Palilula unterzeichnet
Quelle: eKapija
Dienstag, 04.11.2025.
11:56
Dienstag, 04.11.2025.
11:56
Abbildung (Fotothink4photop/shutterstock.com)
Pavkov betonte, dass die Umsetzung dieses Projekts eine der größten Umweltprobleme Belgrads löse – die Einleitung ungeklärter Abwässer in die Donau.
Die Ministerin betonte, dass das Projekt auch einen Schritt zur Erfüllung der serbischen Verpflichtungen aus Kapitel 27 „Umwelt und Klimawandel“ sowie zur Umsetzung der Grünen Agenda für den Westbalkan und des Wirtschafts- und Investitionsplans der Europäischen Union darstelle.
Zur Erinnerung: Wären die Ankündigungen von Regierungs- und Stadtvertretern Realität geworden, wären die Belgrader Siedlungen am linken Donauufer weitgehend durch ein Abwassernetz vernetzt und an eine Kläranlage angeschlossen. Denn vor zehn Jahren versicherten Vertreter der damaligen Regierung, angeführt von anderen politischen Akteuren, in der Belgrader Stadtversammlung der Öffentlichkeit und den politischen Gegnern, dass die Siedlungen am linken Donauufer bis 2025 definitiv ein modernes Abwassersystem erhalten und dieses auch bis dahin fertiggestellt sein würde. Doch die Realität sah anders aus. Zwar geschah nicht gar nichts, aber im Vergleich zu den Ankündigungen wurde nur ein Bruchteil der Arbeiten ausgeführt. Die Stadtverwaltung rechtfertigte sich derweil mit „höherer Gewalt“, d. h., die interessierten Bauunternehmen wollten nicht für das angebotene Geld arbeiten, sondern verlangten einen höheren Betrag für die geplanten Arbeiten. Inoffiziell ließ die Stadt vor einigen Jahren durchblicken, dass das Abwasserprojekt am linken Donauufer so lange festgefahren sei, wie dies der Fall sei, da es nicht aus der Hauptstadt, sondern von einer ausländischen Bank finanziert werde, die die Ausschreibungsbedingungen diktierte.
Unternehmen
Ministarstvo zaštite životne sredine Republike Srbije
Ministarstvo za evropske integracije Republike Srbije
Evropska investiciona banka EIB
Tags
Ministerium für Umweltschutz
Ministerium für Europäische Integration
Europäische Investitionsbank (EIB)
Sara Pavkov
Nemanja Starović
Robert de Groot
Abkommen über den Bau eines Abwassernetzes und einer Kläranlage
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