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Entscheidung der EU-Kommission über Quoten und Zölle auf Stahl wird sich auf das Stahlwerk in Smederevo auswirken

Quelle: Beta Montag, 03.11.2025. 11:43
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(FotoShutterstock/Baloncici)
Die Europäische Kommission hat eine weitere Reduzierung der Importquoten vorgeschlagen, gleichzeitig aber auch eine Erhöhung der Zölle auf Stahlimporte aus Nicht-EU-Ländern. Sollte der Vorschlag von allen 27 EU-Mitgliedstaaten angenommen werden, wird dies auch Serbien betreffen, insbesondere das Stahlwerk in Smederevo, das seit 2016 dem chinesischen Unternehmen Hesteel gehört.

Dies wäre ein weiterer Schlag für das Stahlwerk, das bereits seit der Einführung der Quoten im Jahr 2019 Verluste verzeichnet und deshalb einen Hochofen stillgelegt hat. Dadurch sank die Produktion von über zwei Millionen auf rund 1,2 Millionen Tonnen pro Jahr, es wurden jedoch keine Mitarbeiter entlassen.

In den letzten fünf Jahren erzielte das Stahlwerk nur 2021 einen Gewinn. Die größten Verluste der letzten fünf Jahre wurden im vergangenen Jahr mit 17,5 Milliarden Dinar verbucht, während sie sich 2023 auf 16,5 Milliarden Dinar beliefen. Der serbische Präsident Aleksandar Vučić verkündete am 9. Oktober die Neuigkeiten zu den EU-Zöllen.

- Es handelt sich um die Zölle der Europäischen Union auf Stahl, die Großbritannien, die Türkei und Serbien am stärksten treffen, aber auch alle anderen europäischen Länder und damit alle europäischen Produzenten. Das wird unser Stahlwerk in eine äußerst schwierige Lage bringen. Wie Sie wissen, arbeiten dort 5.000 Menschen, und weitere 20.000 sind mit dem Stahlwerk verbunden. Das ist ein enormes Problem für uns und unsere chinesischen Partner - sagte er.

Der neue Vorschlag der Europäischen Kommission zum Schutz der Stahlindustrie in der EU sieht vor, die Quoten für Stahlimporte ab dem 1. Juli 2026 von 820.000 auf 410.000 Tonnen zu senken. Bei Überschreitung der Quoten sollen die Zölle von 25 auf 50 Prozent erhöht werden.

Hesteel kaufte das serbisches Stahlwerk, um China den Zugang zum europäischen Stahlmarkt zu erleichtern. Seitdem waren über 80 % der Produktion für den Export in EU-Länder bestimmt. Nun stellt sich die Frage, ob dieser Markt ersetzt werden kann.

Die weltweite Stahlproduktion hat zwei Milliarden Tonnen überschritten, wobei China allein mehr als die Hälfte davon produziert, während die EU-Mitgliedstaaten zusammen jährlich etwa 130 Millionen Tonnen Stahl herstellen.

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