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Margenregulierung soll Preise stabilisieren, aber auch den Boden für neue Akteure bereiten

Quelle: eKapija Dienstag, 28.10.2025. 14:37
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Abbildung (FotoPixabay.com/ElasticComputeFarm)Abbildung
Ministerin für Binnen- und Außenhandel Jagoda Lazarević erklärte, eines der Ziele der Verordnung zur Margenbegrenzung sei die Schaffung einer systemischen und langfristigen Lösung, eines stärker regulierten Systems auf Grundlage der guten Rechtsrahmen der Europäischen Union, das jedoch an den serbischen Markt angepasst sei, teilte das zuständige Ministerium mit.

- Ziel ist es, die Preise zu stabilisieren und den Boden für neue Marktteilnehmer zu bereiten, die in einem stärker regulierten Umfeld agieren werden - sagte Lazarević im Fernsehsender TV Prva.

In Bezug auf die Auswirkungen der bisherigen Maßnahmen wies Ministerin Lazarević darauf hin, dass die Preise gesenkt wurden, aber auch die zuvor sehr hohen Steuern, die die Lieferanten belasteten, was sich letztlich im Endpreis des Produkts niederschlug.


- Die Preisstruktur ist sehr komplex. Unser Ziel ist es, eine systemische und langfristige Lösung zu schaffen und den Markt zu regulieren. Die jüngste Änderung der Verordnung war notwendig, damit die Beziehungen zwischen Lieferanten und Einzelhändlern vollständig mit der Verordnung in Einklang gebracht werden, damit alles klar und rechtlich geregelt ist - sagte Lazarević.

Wie sie erklärte, wird das Ministerium die Situation weiterhin beobachten, und es ist sicher, dass es während der Umsetzung der Verordnung weitere Änderungen geben wird.

- Wir haben die Arbeitsweise von Einzelhandelsketten auf anderen Märkten beobachtet und festgestellt, dass die Lebensmittelpreise in Serbien höher sind als sie sein sollten. Wäre die Verordnung nicht verabschiedet worden, hätte sich diese Praxis fortgesetzt, und wir wissen nicht, wie weit sie gegangen wäre. Dies hätte letztlich alle staatlichen Maßnahmen zur Steigerung der Kaufkraft der Bürger sowie zur Erhöhung von Gehältern und Renten zunichte gemacht - erklärte sie.

Sie wies außerdem darauf hin, dass die Untersuchung der Wettbewerbsbehörde noch nicht abgeschlossen sei, und stellte fest, dass es für Einzelhändler nicht notwendig sei, sich untereinander über Preise abzustimmen.

- Tatsache ist, dass die derzeit in unserem Markt tätigen Einzelhandelsketten einander folgen, was zu hohen Lebensmittelpreisen und Anomalien führt, die es in entwickelten europäischen Ländern nicht gibt - sagte Lazarević.

Unter Bezugnahme auf Bemerkungen, dass die Verordnung nur Lebensmittel, Chemikalien und Körperpflegeprodukte betreffe, betonte Lazarević, dass dies die grundlegendsten Bedürfnisse seien, von denen man ausgehen müsse.

- Möbel kauft man nicht jeden Tag, aber Lebensmittel und Grundbedürfnisse sind von entscheidender Bedeutung, und wir müssen zuerst Ordnung in diese Dinge bringen - sagte Lazarević.
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