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Entwicklung der Phishing-Bedrohungen im Jahr 2025

Quelle: Promo Dienstag, 21.10.2025. 20:17
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Podeli
(FotoShutterstock)
Ein neuer Kaspersky-Bericht kommt zu dem Schluss, dass erhöhte Wachsamkeit der Benutzer, Schulungen der Mitarbeiter und fortschrittliche E-Mail-Sicherheitslösungen erforderlich sind, um diesen anhaltenden Bedrohungen entgegenzuwirken.

Der Bericht zeigt, wie Cyberkriminelle ihre Phishing-Techniken für Privatpersonen und Unternehmen im Jahr 2025 wiederbeleben und verfeinern.

Der Bericht beleuchtet insbesondere Kalenderangriffe, Voicemail-Betrug und ausgeklügelte Umgehungsmethoden für die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA).

Kalender-Phishing zielt auf Büroangestellte ab

(FotoUnsplash/Icons8 Team)


Eine Technik aus den späten 2010er Jahren ist wieder aufgetaucht und konzentriert sich nun auf B2Brounding.

Angreifer versenden E-Mails mit Einladungen zu Kalenderereignissen, oft ohne Text im Nachrichtentext, während in der Ereignisbeschreibung schädliche Links versteckt sind.

Beim Öffnen eines Ereignisses wird es automatisch in den Kalender des Nutzers eingetragen. Reminder fordern den Nutzer auf, auf Links zu gefälschten Anmeldeseiten zu klicken, beispielsweise solchen, die sich als Microsoft ausgeben.

Während frühere Kampagnen bei Massenangriffen auf private Nutzer von Google Kalender abzielten, zielt diese Methode nun auf Büroangestellte ab.

Unternehmen sollten regelmäßig Schulungen zur Erkennung von Phishing durchführen, beispielsweise in Form von simulierten Angriffsworkshops, damit Mitarbeiter lernen, auf unerwartete Kalenderanrufe zu achten.

Voicemail-Phishing und CAPTCHA-Vermeidung

Phishing-Angreifer verwenden minimalistische E-Mails, die sich als Voicemail-Benachrichtigungen ausgeben, mit sehr wenig Text und einem Link zu einer einfachen Seite.

Durch Klicken auf den Link werden eine Reihe von CAPTCHA-Verifizierungen ausgelöst, um Sicherheitsbots zu umgehen. Der Nutzer wird schließlich auf eine gefälschte Google-Anmeldeseite weitergeleitet, die E-Mail-Adressen überprüft und Zugangsdaten sammelt.

Dieser vielschichtige Betrugsversuch unterstreicht die Notwendigkeit von Schulungsprogrammen für Mitarbeiter, beispielsweise interaktiven Modulen zur Identifizierung verdächtiger Links, sowie fortschrittlichen E-Mail-Server-Schutzlösungen wie KasperskySecureMail, die diese hinterhältigen Taktiken erkennen und blockieren.

Umgehung der Multi-Faktor-Authentifizierung durch gefälschte Anmeldungen bei Cloud-Diensten

(FotoShutterPNPhotography/shutterstock.com)


Diese ausgeklügelten Phishing-Kampagnen zielen auf die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) ab, indem sie sich als Dienste wie pCloud ausgeben (ein Cloud-Speicheranbieter, der verschlüsselte Dateispeicherung, -freigabe und -sicherung anbietet).

Diese E-Mails, die als neutrale Unterstützung in Form einer Nachverfolgung eines früheren Kontakts getarnt sind, führen zu gefälschten Anmeldeseiten auf Domänen, die wie echte Domänen aussehen (z. B. pcloud.online).

Die Seiten kommunizieren über eine API mit dem echten pCloud-Dienst, verifizieren E-Mail-Adressen und fragen nach Einmalcodes (OTPs) und Passwörtern, sodass Angreifer nach einer erfolgreichen Anmeldung Zugriff auf das Konto erhalten.

Um dem entgegenzuwirken, sollten Unternehmen obligatorische Schulungen zur Cybersicherheit einführen und E-Mail-Sicherheitslösungen wie Kaspersky Security for Mail Servers implementieren, die betrügerische Domänen und API-basierte Angriffe erkennen.

„Da Phishing-Angriffe immer heimtückischer werden, rät Kaspersky seinen Nutzern, besonders bei ungewöhnlichen E-Mail-Anhängen wie passwortgeschützten PDF-Dateien oder QR-Codes vorsichtig zu sein und vor der Eingabe von Anmeldedaten stets die URLs von Websites zu überprüfen. Unternehmen sollten umfassende Schulungsprogramme einführen, die praxisnahe Simulationen und Best Practices zur Erkennung von Phishing-Versuchen beinhalten. Darüber hinaus ermöglicht die Implementierung leistungsstarker E-Mail-Server-Schutzlösungen die Erkennung und Blockierung fortschrittlicher Phishing-Taktiken in Echtzeit“, so Roman Dedenok, Anti-Spam-Experte bei Kaspersky.
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