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Appell serbischer Landwirte - Staatliche Beihilfen sind für das Überleben von Genossenschaften notwendig

Quelle: RTS Dienstag, 21.10.2025. 12:24
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(FotoOpština Milići)
Landwirtschaftliche Genossenschaften sollten bei der Vergabe staatlicher Fördermittel Vorrang haben, da sie dadurch ihre Mitglieder ebenfalls gefördert werden. Die Genossenschaften fordern zudem die Abschaffung der Fördergrenzen, die derzeit bei 100 Hektar liegen.

Dies sind einige der Forderungen der thematischen Tagung „Mit Genossenschaften zur modernen Landmaschinen“, die vom Genossenschaftsbund der Vojvodina organisiert und im Dorf Klek bei Zrenjanin stattfand.

Erträge von 1200 Hektar

Trotz dürrebedingter Ertragseinbußen konnte die Landwirtschaftliche Genossenschaft „Agroklek“ aus Klek 17.000 Tonnen Rohfutter von ihren 1200 Hektar großen Feldern produzieren, was für 1200 Milchkühe über den Winter ausreicht.

Alle Erträge der Felder werden für die Milchproduktion verwendet. Mit diesem Konzept wurde in diesem Jahr eine Milchleistung von 10.000 Litern pro Kuh erreicht, die in Serbien an der Spitze liegt. Nur durch kontinuierliche Investitionen kann diese Leistung gehalten werden.

- Es ist hier üblich, jährlich zwischen 500.000 und 800.000 Euro zu investieren. Ohne diese Investitionen können wir nicht vorankommen. Sie sind jetzt in einer Genossenschaft, die seit 1997 keinen einzigen Tag lang ein Sperrkonto hatte - betont Radovan Bokić, Direktor der landwirtschaftlichen Genossenschaft „Agroklek“.

Genossenschaften wie diese können ungünstigen Marktbedingungen zwar noch standhalten, aber nicht mehr lange.

Genossenschaften brauchen staatliche Unterstützung, wurde bei diesem Treffen betont.

- Die Anreize, die derzeit für bis zu 100 Hektar und 300 Stück Vieh umgesetzt werden, sollten so ausgeweitet werden, dass sie auf die Gesamtfläche und den gesamten Viehbestand angewendet werden. Denn gerade diese Genossenschaften, die unsere Wirtschaft vorantreiben, würden mit solchen Anreizen am meisten investieren und den Landwirten, die mit ihnen Geschäfte machen, den größten Beitrag leisten - sagt Jelena Nestorov, Präsidentin des Genossenschaftsbundes der Vojvodina.

Investitionen in Maschinen

(FotoBeau Considine/flickr.com)
Investitionen in neue Maschinen haben Priorität, denn eine bessere Verarbeitungsqualität bedeutet höhere Erträge. Traktoren mittlerer und hoher Leistung stehen ganz oben auf der Wunschliste.

- Zwischen 110 und 150 PS stehen im Fokus - sagt Predrag Aćimović, Vertreter eines Landmaschinenhändlers.

Er erklärt, dass große Anlagen und große Unternehmen mehr als 150 PS benötigen.

- Heute geht es darum, die Kosten in Zeiten sinkender Erträge, Dürre und Klimawandel zu senken. Daher sind diese anfänglichen Investitionen im Produktionssegment sehr wichtig - sagt Aćimović.

Anreize für Genossenschaften mit mehr als hundert Hektar wären laut dem Genossenschaftsverband der Vojvodina für den Staat keine großen Ausgaben, da nur 63 Genossenschaften in der Vojvodina mehr Land als diese Quote verarbeiten.
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