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Nur auf dem Papier: 65 % der kleinen und mittleren Unternehmen haben keine praktikable Cybersicherheitsstrategie

Quelle: Promo Sonntag, 05.10.2025. 17:18
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Podeli
(FotoPhotosani/shutterstock.com)
• Zwei Drittel geben an, dass ihre Strategie – aufgeschlüsselt nach Zielen – eher theoretisch als praktisch ist.

• 34 % geben zu, dass ihnen das Fachwissen fehlt, um auf Cyber-Vorfälle zu reagieren.

• Neuer Kaspersky-Bericht enthüllt die alltäglichen Herausforderungen und Missverständnisse von IT-Führungskräften in KMU.

Die Mehrheit der Cybersicherheits-Entscheider in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Europa ist nicht ausreichend auf den Schutz ihrer Unternehmen vorbereitet.

Zwei Drittel (65 %) geben an, dass ihre Strategie eher in der Theorie als in der Praxis existiert oder sich auf eine Reihe von Zielen reduziert.

Darüber hinaus räumen einige ein, dass selbst bei den grundlegendsten Aspekten der Cybersicherheit Wissenslücken bestehen. 34 % geben an, dass sie besser verstehen müssen, wie sie auf Cybervorfälle reagieren und diese lösen können.

Dieser Mangel an anwendbarer Strategie und Fachwissen führt dazu, dass viele ohne echten Schutz sind – und anfällig für Cyberangriffe.

Dies sind die Schlussfolgerungen des aktuellen Kaspersky-BerichtsReal Talk zum Thema Cybersicherheit – Was nervt, was fehlt und was wirklich hilft?“ (1)

KMU in Europa fehlt es an dem richtigen Wissen und einer konsistenten Strategie, um sich zu schützen. Nur 29 % können von sich behaupten, über eine vollständig implementierte Cybersicherheitsstrategie zu verfügen.

Insgesamt zwei Drittel (65 %) geben zu, dass ihr aktueller Ansatz eine teilweise umgesetzte, meist theoretische Strategie ist oder dass es sich gar nicht um einen echten Plan, sondern lediglich um eine Reihe von Zielen handelt.

46 % geben an, dass ihre Strategie zwar entworfen, aber noch nicht vollständig umgesetzt ist, während 19 % sagen, dass sie eher auf die Erreichung von Zielen hinarbeiten, als eine tatsächliche Strategie umzusetzen.

Diese Ergebnisse deuten auf eine weit verbreitete Lücke zwischen Strategieentwicklung und operativer Umsetzung hin – eine Lücke, die wahrscheinlich zu strukturellen Schwächen im täglichen Cybersicherheitsbetrieb von KMU führt.

Angriffe in Europa und die Einstellung von Entscheidungsträgern – Weiß jemand, was KMU brauchen?

(FotoShutterstock)
Dieser Mangel an einer anwendbaren Strategie wird durch die jüngste Kaspersky-Analyse von Angriffen in Europa bestätigt. Von Januar bis April 2025 verzeichnete Österreich den höchsten Anteil (40 %) der Angriffe in Europa, bei denen potenziell unerwünschte Software (PUA) und Malware, die seriöse Marken imitierte, auf KMU abzielten, gefolgt von Italien (25 %), Deutschland (11 %), Spanien (10 %) und Portugal (6 %).

Diese Statistiken zeigen deutlich, dass zwischen Strategie und Umsetzung eine Lücke besteht. Dies wird noch deutlicher, wenn man das geringe Vertrauen der Entscheidungsträger in ihr eigenes Wissen und ihre eigenen Tools zur Cybersicherheit berücksichtigt.

So möchten beispielsweise 34 % besser verstehen, wie sie ihre Reaktions- und Lösungsmöglichkeiten bei einem Cybervorfall optimieren können, und ein Drittel (30 %) möchte wissen, ob ihr Endgeräteschutz überhaupt stark genug ist, um den heutigen Bedrohungen standzuhalten. Sie wollen oder müssen außerdem besser verstehen:

• welche der vielen auf dem Markt verfügbaren Tools sie wirklich benötigen (28 %),

• wie sie Cloud-Transparenz und Schwachstellenanalysen durchführen (24 %),

• welche rechtlichen und regulatorischen Anforderungen für ihr Unternehmen gelten (24 %).

Da 30 % bezweifeln, dass die von Anbietern angebotenen Risikoprofile die Realität eines Unternehmens ihrer Größe wirklich widerspiegeln, stellt sich die Frage, ob überhaupt jemand weiß, wie man sein Unternehmen schützen kann.

„Entscheidungsträger im Bereich Cybersicherheit in KMU verlassen sich zu oft auf Strategien, die auf dem Papier gut aussehen, in der Praxis aber nicht ausreichen, da ihnen die konkreten operativen Maßnahmen zur Abwehr heutiger Angriffe fehlen.

Unsere Untersuchungen zeigen, dass zwei Drittel dieser Unternehmen diese Maßnahmen noch nicht effektiv umgesetzt haben und dadurch anfällig für Angriffe sind, die zunehmend auf KMU abzielen. Um diese Lücke zu schließen, müssen Unternehmen Cybersicherheitsstrategien entwickeln, die nicht nur klar definiert, sondern auch vollständig in die alltäglichen Strukturen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungen integriert sind.

Um dieses Risiko zu reduzieren, müssen Unternehmen von der Theorie zur Praxis übergehen, wichtige Wissenslücken schließen und eine kohärente Cybersicherheitsstrategie entwickeln, die integraler Bestandteil des täglichen Betriebs ist – keine isolierten Dokumente oder unkoordinierten Maßnahmen“, so Dragan Davidovic, Managing Director für Osteuropa bei Kaspersky.

Um Wissens- und Strategiedefizite jetzt und in Zukunft zu überwinden, sollten Führungskräfte und Unternehmen folgende Schritte unternehmen:

Cybersicherheitspläne in konkreten Schutz umsetzen: Kaspersky Next für KMU integriert fortschrittlichen Endgeräteschutz mit EDR- und XDR-Lösungen und bietet so Echtzeit-Einblicke, Bedrohungsreaktionen und die nötige Transparenz für die operative Umsetzung einer Sicherheitsstrategie.

Für KMU mit einer bereits etablierten IT-Infrastruktur bietet Kaspersky Next XDR Optimum erweiterte Integration und Transparenz.

Schutz mit begrenzten IT-Ressourcen: Selbst sehr kleine Unternehmen können professionellen Schutz erreichen.

Kaspersky Small Office Security bietet einfach zu implementierende und zu verwaltende Sicherheit und verhindert finanzielle Verluste, Datendiebstahl und Ransomware – ohne dass interne Experten erforderlich sind.

In Sensibilisierung und Aufklärung investieren: Gezielte Schulungsprogramme einführen und Sicherheitsbewusstsein fördern Initiativen auf allen Unternehmensebenen, um das Risiko interner Vorfälle zu minimieren. Die Kaspersky Automated Security Awareness Platform unterstützt KMU mit skalierbaren, rollenbasierten Lernmodulen.

Cyber-Resilienz integrieren und entwickeln: Etablieren Sie eine „Sicherheit zuerst“-Mentalität im gesamten Unternehmen, indem Sie eine Kultur schaffen, die Mitarbeiter befähigt, neu auftretende Bedrohungen im Tagesgeschäft effektiv zu entschärfen.

(1) Für diese Studie beauftragte Kaspersky Arlington Research mit der Durchführung einer Online-Umfrage unter Entscheidungsträgern, deren Aufgabenbereich maßgeblich mit Cybersicherheit verbunden ist und die in Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern in Europa im August und September 2025 tätig sind.

Arlington führte insgesamt 820 Interviews mit dieser Zielgruppe durch (Europa: 600), jeweils 60 Interviews in: Deutschland, Österreich, der Schweiz, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Griechenland, Rumänien und Serbien.
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Kaspersky Kaspersky
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