Handelskammern Serbien und Belgrad veranstaltet am 7. Oktober ein Wirtschafts- und Kammerforum für den Westbalkan
Quelle: eKapija
Sonntag, 05.10.2025.
17:17
Sonntag, 05.10.2025.
17:17
(FotoPexels/Artem Podrez)
Wie die Kammer mitteilte, besteht das Ziel des Treffens darin, Unternehmen und Geschäftsleute aus der Region zusammenzubringen, um die Schaffung eines gemeinsamen Marktes für den Westbalkan, die Potenziale und Herausforderungen dieses Prozesses sowie den Beitritt zum EU-Binnenmarkt zu diskutieren.
Zugang zum EU-Binnenmarkt
Er betonte, dass das Forum auch den Zugang zum Binnenmarkt der Europäischen Union sowie die Herausforderungen für die Wirtschaft des Westbalkans auf diesem Weg und die Möglichkeiten der Handelskammern zur Beseitigung dieser Hindernisse diskutieren werde.
Die Handelskammer Serbien hat in Zusammenarbeit mit einem Experten aus Großbritannien einen Überblick über die aktuelle Situation der Unternehmen in der Region erstellt und die Branchen mit dem größten Wachstums- und Entwicklungspotenzial im EU-Binnenmarkt hervorgehoben.
Den Organisatoren zufolge wurden außerdem ein Vorschlag für Empfehlungen zur Verbesserung der Funktionsweise des Gemeinsamen Marktes in der Region und ein Vorschlag für Maßnahmen zur Erleichterung des Marktzugangs für EU-Unternehmen erarbeitet.
- Dies werden die Themen des Forums in Belgrad sein. Im Anschluss an das Forum hoffen wir auf ein abgestimmtes Dokument mit Vertretern der Wirtschaft für die Wirtschaftsminister, die am 17. Oktober 2025 im Rahmen des britischen Vorsitzes im Berliner Prozess zum Ministertreffen in London zusammenkommen - betonte Đurđević.
Intensivierung der Zusammenarbeit
(FotoPixabay.com/Mohamed Hassan)
Für die Handelskammer Serbien sei jede Intensivierung der politischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit wichtig, die zum Abbau von Barrieren und Hindernissen für die Schaffung eines Binnenmarktes im Westbalkan führe, betonte Đurđević.
Die Ausgangsannahme ist, dass die Länder, bevor sie sich für eine EU-Mitgliedschaft qualifizieren, vor allem im wirtschaftlichen Bereich, im Binnenmarkt des Westbalkans, der nach den Regeln der Europäischen Union funktionieren würde, gestärkt und wettbewerbsfähig sein sollten. Nach elf Jahren sind bei diesem ehrgeizigen Plan leider nur sehr geringe Fortschritte zu verzeichnen, betonte der Berater des Präsidenten der Handelskammer Serbien.
Ihm zufolge war die Wirtschaftskammer Serbien in diesem Prozess stets sehr aktiv.
Unternehmen
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