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Bis Ende der Suche nach Braunkohle auf dem Feld Zapadni Kostolac wird es insgesamt 777 Erkundungsbohrungen geben - Ausschreibung für weitere 47 veröffentlicht

Quelle: eKapija Montag, 29.09.2025. 13:35
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(FotoShutterstock/photostar72)
Die Elektrizitätsgesellschaft Elektroprivreda Srbije (EPS) bzw. ihre Zweigstelle TE-KO Kostolac veröffentlichte eine Ausschreibung für weitere 47 Erkundungsbohrungen auf dem Feld Zapadni Kostolac.

Es handelt sich um die zweite Phase der Explorationsarbeiten auf dem Feld Zapad (dt. Westen), in das EPS große Hoffnungen setzt, wenn es um die Versorgung der Kraftwerke mit Kohle geht.

Der Auftrag im Wert von 113,5 Mio. Dinar oder rund 970.000 EUR umfasst geodätische Ortung, Erkundungsbohrungen an 47 Standorten bis in eine Tiefe von 1.240 und 3.225 Meter, technische Analyse von Kohle, Kohleexperimente sowie hydrogeologische Arbeiten.

Weitere Einzelheiten zur Ausschreibung, die am 22. Oktober ausläuft, finden Sie HIER.

EPS hat im Vorjahr, im Juni 65 Erkundungsbohrungen bestellt, und früher 89. Vorher hat man bereits an 411 Standorten auf dem Feld Zapad gebohrt, und demnächst an weiteren 165. Mit den jüngsten macht das insgesamt 777 Erkundungsbohrungen auf diesem Feld aus.

Auf dem Feld Zapadni Kostolac wurden bisher Braunkohlereserven von rund 280 Mio. Tonnen bestätigt. Das Kohlevorkommen im Kostolac-Becken ist formal in einen östlichen, zentralen und westlichen Teil unterteilt. Der Kohleabbau erfolgt derzeit im östlichen Teil des Beckens, im Tagebau Drmno, während im zentralen Teil, in Tagebauen Klenovik und Ćirkovac die Kohleförderung beendet ist. In Hinsicht darauf, dass es im Tagebau Drmno nicht genügend abbaubare Kohlereserven gibt , die die Versorgung für die geplante Betriebsdauer der Kohlekraftwerke sicherstellen können, muss man einen weiteren Tagebau im Kostolac-Becken eröffnen.

Der Bau des Tagebaus Zapadni Koatolac wird 400 Mio. EUR kosten und in zwei Phasen durchgeführt werden.

In der ersten Phase sollen, Plänen zufolge, 300.000 Tonnen Braunkohle jährlich für Kohlekraftwerke in Obrenovac gesichert werden. Die zweite Phase sieht den stufenweisen Einsatz von Ausrüstung aus dem Tagebau Drmno, wo man den Abbau langsam beenden würde, und dadurch soll die Versorgung des Kohlekraftwerks Kostolac B gesichert sein.

B. P.


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