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Milliarden Pakete mit „billigen“ Waren unterliegen neuen Regeln, darunter auch solche aus Serbien - Besonders Temu und Shein stehen unter Beschuss

Quelle: Blic Samstag, 30.08.2025. 14:42
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Podeli
Abbildung (Fotocybrain/shutterstock.com)Abbildung
Fast ein Jahrhundert lang konnten Pakete mit geringem Wert aus dem Ausland dank der sogenannten De-minimis-Regelung, die seit 2015 für Sendungen im Wert von unter 800 US-Dollar gilt, zollfrei in die USA eingeführt werden. Diese Gesetzeslücke veränderte das Einkaufsverhalten der Menschen in den USA erheblich und ermöglichte es kleinen Unternehmen weltweit, leichter an Amerikaner zu verkaufen. Davon profitierten besonders ultragünstige chinesische Onlinehändler wie Shein, Temu und AliExpress, die alles von Kleidung und Möbeln bis hin zu Elektronik direkt und ohne die für teurere Sendungen geltenden Zölle verkauften.

Nach den neuen Regeln unterliegen aber alle importierten Waren – unabhängig vom Wert- einem Zollsatz von 10 bis 50 % je nach Herkunftsland. In einigen Fällen wird für die nächsten sechs Monate eine Pauschalgebühr von 80 bis 200 US-Dollar erhoben.

Kuriere und Postämter passen sich den neuen Regeln an

Vor dem Auslaufen der De-minimis-Regelung setzten zahlreiche Spediteure aus Europa, Japan, Australien, Taiwan und Mexiko ihre Sendungen in die USA aufgrund von Problemen bei der Einhaltung der neuen Vorschriften aus.

Genau deshalb haben viele nationale Postdienste, darunter auch die serbische Post, den Paketversand in die USA aufgrund von Unsicherheiten bezüglich der neuen Zollverfahren vorübergehend eingestellt. Dies betrifft direkt serbische Unternehmen und Privatpersonen, die Waren an Kunden in Amerika versenden.

UPS erklärte, auf die Änderungen vorbereitet zu sein und keine Verzögerungen zu erwarten. DHL, das Standardsendungen aus Deutschland vorübergehend einstellte, gab bekannt, dass es in der Übergangsphase dennoch zu Verzögerungen kommen könne. FedEx und der US-Postdienst lehnten es ab, sich zu den möglichen Folgen zu äußern.

Der US-Zoll- und Grenzschutz (CBP) erklärte, seine Systeme seien „vollständig vorbereitet“ und habe klare Anweisungen an die Lieferkettenpartner herausgegeben, um eine reibungslose Umsetzung der neuen Regeln zu gewährleisten.
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