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Was bedeutet die Aussetzung der „De-minimis“-Befreiung für Serbien und warum hat die serbische Post ihre Lieferungen in die USA vorübergehend eingestellt?

Quelle: eKapija Mittwoch, 27.08.2025. 19:59
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Podeli
Abbildung (Fotorlat/shutterstock.com)Abbildung
Die Vereinigten Staaten von Amerika haben eine neue Proklamation, die Executive Order 14324, erlassen, die am 30. Juli 2025 unterzeichnet wurde. Sie setzt die zollfreie „De-minimis“-Befreiung für die meisten internationalen Sendungen mit Wirkung zum 29. August 2025 aus. Dies bedeutet, dass Sendungen im Wert von 800 USD oder weniger bei der Einfuhr in die USA nicht automatisch von Zöllen und Steuern befreit sind, erklärt die Handelskammer Serbiens. Wie sie angibt, gilt für Waren, die über das internationale Postsystem versendet werden, in den ersten sechs Monaten ein vorübergehender Tarifplan, während für andere Sendungen alle anfallenden Zölle, Steuern und Gebühren anfallen. Diese Regelung gilt weltweit für alle Länder, auch für Sendungen aus Serbien.

Die De-minimis-Regelung ermöglicht es Sendungen im Wert von 800 USD oder weniger, zoll- und steuerfrei und mit minimaler Zollabwicklung in die USA einzuführen, erklärt die serbische Handelskammer.

– Die Folgen für Serbien und serbische Versender werden erhöhte Kosten, eingestellte Postzustellungen und logistische Unsicherheit sein – betont die Industrie- und Handelskammer.

Sendungen, die bisher zoll- und steuerfrei waren (Wert ≤ 800 USD), werden ab dem 29. August unter einem neuen Zollsystem auf den US-Markt eingeführt.

Zölle können wie folgt berechnet werden:

• Wertzollmethode – entsprechend dem für das Herkunftsland geltenden Prozentsatz (für Serbien 35 %),

• Fester Posttarif (in den ersten sechs Monaten):
- 80 USD pro Sendung (bei einem Zollsatz < 16 %),
- 160 USD (bei einem Zollsatz zwischen 16 und 25 %),
- 200 USD (bei einem Zollsatz > 25 %).

Viele nationale Postdienste, darunter auch die serbische Post, haben den Paketversand in die USA aufgrund von Unsicherheiten bezüglich der neuen Zollverfahren vorübergehend eingestellt. Dies betrifft unmittelbar serbische Unternehmen und Privatpersonen, die Waren an Kunden in den USA versenden.

Leider sind Zollverfahren, Zollerhebung und Kommunikation mit den US-Behörden nicht klar definiert, was laut der Handelskammer Serbien zu erheblicher Unsicherheit in Logistik und Geschäftsbetrieb führt.

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