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US-Sanktionen gegen NIS erneut um einen Monat verschoben

Quelle: eKapija Mittwoch, 27.08.2025. 09:24
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Podeli
(FotoShutterstock/BalkansCat)
Das Finanzministerium der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) hat die Verhängung von Sanktionen gegen das serbische Mineralölunternehmen "Naftna industrija Srbije" (NIS) zum sechsten Mal verschoben, diesmal bis zum 26. September.

Die Ministerin für Bergbau und Energie, Dubravka Đedović Handanović, betonte, dass NIS auch unter schwierigen Umständen weiterhin eine stabile Versorgung des Inlandsmarktes mit Öl und Erdölprodukten sicherstellen werde.

- Das ultimative Ziel ist die Streichung von NIS von der Sanktionsliste des Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums. Dieser Prozess ist unabhängig von Serbien. Wir hoffen, dass die Fortsetzung der hochrangigen Gespräche zwischen den USA und Russland zum Fortschritt des gesamten amerikanischen Sanktionspakets gegen russische Unternehmen sowie zu einer Einigung beitragen wird, die sich positiv auf die Beseitigung der Unsicherheit in Bezug auf die serbische Ölindustrie und die Streichung des Unternehmens von der Sanktionsliste auswirken könnte – betonte Đedović Handanović.

Sie wies darauf hin, dass Serbien durch die bisherige Verschiebung der Sanktionen seine Energiesicherheit gewahrt habe.

- Trotz der komplexen Umstände, auf die wir keinen Einfluss haben, wurde sichergestellt, dass die Raffinerie über ausreichend Rohöl verfügt und weiterarbeiten kann. Wir sind der amerikanischen Regierung für ihr bisheriges Verständnis dankbar. Die Lage bleibt komplex, und der Staat unternimmt weiterhin maximale Anstrengungen und führt einen aktiven Dialog sowohl mit der amerikanischen als auch mit der russischen Seite - betonte die zuständige Ministerin.

Sie erinnerte außerdem daran, dass Serbien in keiner Weise zur Verhängung der Sanktionen gegen NIS beigetragen habe und diese das Ergebnis globaler Politik seien.

- Wir werden weiterhin mit allen diplomatischen Mitteln kämpfen, um die Versorgungssicherheit für unsere Bürger und die Wirtschaft zu gewährleisten - so Đedović Handanović.

Der Direktor von Srbijagas, Dušan Bajatović, bewertete gestern, dass NIS derzeit normal arbeite, die Kraftstoffversorgung in Serbien für sechs bis acht Monate ausreiche und keine Gefahr von Preisschocks oder Ölknappheit bestehe.
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