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Staat schlägt Mindestlohn von 550 EUR im Jahr 2026 vor, steuerfreier Gehaltsanteil von 34.221 Dinar

Quelle: Beta Montag, 18.08.2025. 21:53
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Abbildung (FotoShutterstock/bibiphoto)Abbildung
Das Finanzministerium hat heute bei den Verhandlungen im Sozial- und Wirtschaftsrat über den Mindestlohn für 2026 einen Wert von 550 Euro vorgeschlagen, erklärte Zoran Ristić, Wirtschaftsberater des Branchengewerkschaftsverbands (UGS) Nezavisnost, gegenüber Beta nach der Sitzung.

Er erklärte, Vertreter des Finanzministeriums hätten eine Erhöhung des Mindestlohns um 10,1 % und des steuerfreien Gehaltsanteils um 20 % auf 34.221 Dinar angekündigt.

- Die Gewerkschaften werden ihre Vorschläge bei der nächsten Sitzung am 26. August vorstellen, so Ristić.

Er sagte heute, der UGS Nezavisnost werde eine Erhöhung des Mindestlohns auf 600 Euro oder etwa 70.000 Dinar anstreben.

Er erklärte, die Gewerkschaften hätten auf die Notwendigkeit hingewiesen, über Gehälter zu diskutieren, insbesondere im öffentlichen Sektor, da sich in der Praxis gezeigt habe, dass eine Erhöhung des Mindestlohns den Abstand zu anderen Löhnen verringere und so zu einer Angleichung führe.

Er fügte hinzu, UGS Nezavisnost sei der Ansicht, dass es notwendig sei, dem Ziel eines Mindestlohns von 60 % des EU-Durchschnittslohns näher zu kommen. Dies würde eine Erhöhung des Mindestlohns auf die vorgeschlagenen 600 Euro bedeuten.

Ristić sagte, Vertreter des Verbands serbischer Arbeitgeber würden ihre Position zum Mindestlohn auf der nächsten SEC-Sitzung am 26. August vorstellen, seien aber der Ansicht, dass die für den 1. Oktober geplante Erhöhung auch für 2026 ausreichend sei.

Derzeit beträgt der Mindestlohn 53.592 Dinar (457 Euro) und soll, wie bereits bekannt gegeben, zum 1. Oktober um 9,4 % auf 500 Euro bzw. 58.630 Dinar angehoben werden.

Der serbische Präsident Aleksandar Vučić erklärte kürzlich, der Mindestlohn werde ab dem 1. Januar 2026 550 Euro bzw. 64.460 Dinar betragen.

Der Mindestlohn wird in Verhandlungen zwischen der serbischen Regierung, den Gewerkschaften und den Arbeitgebern festgelegt. Kommt keine Einigung zustande, wird der Mindestlohn gemäß Arbeitsgesetz vom Staat festgelegt.

In den letzten Jahren entsprach der Mindestlohn exakt der von Vučić im Voraus angekündigten Höhe.
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