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Geschäftsergebnisse der NIS-Gruppe im ersten Halbjahr: Marktstabilität gewahrt, aber ein Verlust von 3,6 Milliarden Dinar gemeldet

Quelle: eKapija Mittwoch, 30.07.2025. 21:25
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(FotoPrint screen / Google maps)
Die NIS-Gruppe konnte den EBITDA-Indikator mit 10,2 Milliarden Dinar auf einem positiven Niveau halten, verzeichnete jedoch zum Ende des ersten Halbjahres einen Verlust von 3,6 Milliarden Dinar, wie die serbische Ölindustrie mitteilte. Ein positiver operativer Cashflow von 1,7 Milliarden Dinar konnte ebenfalls erzielt werden, während 12,4 Milliarden Dinar in Investitionsprojekte investiert wurden, hauptsächlich im Bereich der Exploration und Produktion von Öl und Gas. Die berechneten Verpflichtungen basierend auf den öffentlichen Einnahmen der NIS-Gruppe im Zeitraum Januar bis Juni 2025 belaufen sich auf 104,7 Milliarden Dinar.

– Im herausfordernden makroökonomischen Umfeld im ersten Halbjahr 2025 lagen die Prioritäten der NIS-Gruppe auf der Aufrechterhaltung der Stabilität auf dem Inlandsmarkt, der ordnungsgemäßen Versorgung mit allen Arten von Brennstoffen und der Wahrung der sozialen Stabilität der Mitarbeiter. Diese Ziele wurden erreicht, doch komplexe Umstände, vor allem die US-Sanktionen, hatten im Berichtszeitraum erhebliche Auswirkungen auf die finanziellen und operativen Ergebnisse der NIS-Gruppe. Neben den Sanktionen wurden die Erfolge von NIS auch durch den Rückgang der Ölpreise auf dem Weltmarkt um 15 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024, die Auswirkungen teurer Lieferungen von Öl und Ölderivaten sowie das negative Finanzergebnis von HIP Petrohemija beeinträchtigt – heißt es in der Mitteilung.

Die Öl- und Gasproduktion beträgt wie angegeben 556.000 bedingte Tonnen, was 3 % weniger ist als im vergleichbaren Berichtszeitraum. Das Verarbeitungsvolumen beträgt 1,677 Millionen Tonnen und ist im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024, als die Ölraffinerie in Pančevo generalüberholt wurde, um 20 % gestiegen. Der Gesamtumsatz an Ölderivaten beträgt 1,524 Millionen Tonnen, 8 % weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Entwicklung des Projekts zum Bau von Photovoltaik-Solarkraftwerken in NIS-Anlagen wurde ebenfalls fortgesetzt, heißt es in der Mitteilung.
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