Bis 2030 werden die Generation Z und die Millennials 74 % der weltweiten Belegschaft ausmachen
Sonntag, 15.06.2025.
22:07
Viele Angehörige der Generation Z sind zwar ehrgeizig, streben aber keine Führungsposition an, so das Unternehmen in einer Erklärung. Stattdessen legen sie Wert auf Lernmöglichkeiten, eine ausgewogene Work-Life-Balance und Aufstiegsmöglichkeiten.
Führungspositionen haben keine Priorität: Nur sechs Prozent der Generation Z sehen eine Führungsposition als ihr Hauptziel. Dennoch wählen viele gerade wegen der Lernmöglichkeiten einen Arbeitgeber.
Wünschen mehr Unterstützung durch Führungskräfte: Etwa die Hälfte von ihnen gibt an, von ihren Führungskräften unterrichtet und betreut zu werden, doch nur ein Drittel erlebt dies tatsächlich.
Zweifel an der Ausbildung: Etwa ein Viertel der Befragten bezweifelt, dass ein Hochschulabschluss relevante Fähigkeiten und Erfahrungen für den Arbeitsmarkt vermittelt.
GenAI und die Zukunft der Arbeit
Die Umfrageergebnisse zeigten außerdem, dass der Einsatz generativer KI rasant zunimmt und jungen Menschen hilft, die Qualität ihrer Arbeit zu verbessern – aber auch Bedenken aufkommen lässt.
Zunehmende Nutzung von GenAI: Die überwiegende Mehrheit erwartet, dass GenAI ihre Arbeitsplätze im nächsten Jahr verändern wird. Mehr als die Hälfte nutzt KI bereits in ihrer täglichen Arbeit.
Gemischte Gefühle: Während viele von Verbesserungen der Arbeitsqualität und -ausgewogenheit berichten, befürchten über 60 Prozent, dass KI Arbeitsplätze vernichten könnte, und suchen daher nach „KI-resistenten“ Berufen.
„Soft Skills“ sind entscheidend: Mehr als 80 Prozent der Befragten glauben, dass Fähigkeiten wie Empathie, Kommunikation und Führungsqualitäten für den beruflichen Aufstieg wichtiger sind als technische Fähigkeiten.
Auf der Suche nach Geld, Sinn und Work-Life-Balance
Bei der Berufswahl und Karriereplanung nennen junge Menschen drei Schlüsselfaktoren: finanzielle Sicherheit, Sinnhaftigkeit und Work-Life-Balance.
Finanzielle Unsicherheit nimmt zu: Fast die Hälfte der Generation Z (48 Prozent) und der Millennials (46 Prozent) gibt an, sich finanziell nicht abgesichert zu fühlen – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Ohne finanzielle Sicherheit empfinden sie ihre Arbeit weniger als sinnvoll und leiden unter einer schlechteren psychischen Gesundheit.
Sinnhaftigkeit beeinflusst die Arbeitszufriedenheit: Neun von zehn Befragten geben an, dass Sinnhaftigkeit wichtig für ihre Arbeitszufriedenheit ist. Für manche bedeutet das, einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten, für andere, Geld zu verdienen, Freizeit zu haben oder Fähigkeiten zu entwickeln, die ihnen auch außerhalb der Arbeit helfen.
Eine gute psychische Gesundheit trägt dazu bei, Sinnhaftigkeit zu bewahren: Unter denjenigen, die eine gute psychische Gesundheit angeben, geben 67 Prozent der Generation Z und 72 Prozent der Millennials an, dass ihre Arbeit sinnvoll ist. Unter denjenigen mit schlechter psychischer Gesundheit ist dieser Prozentsatz deutlich niedriger (44 Prozent bzw. 46 Prozent).
Diese Umfrage umfasst Antworten von 14.751 Angehörigen der Generation Z (geboren zwischen Januar 1995 und Dezember 2006) und 8.731 Millennials (geboren zwischen Januar 1983 und Dezember 1994).

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