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Serbien erhält 50 Mio. EUR von der EBWE für die Stilllegung von Kohle- und Masutkesseln

Quelle: eKapija Donnerstag, 12.06.2025. 13:25
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(FotoAleks Kend/Shutterstock)
Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) vergibt ein Darlehen von bis zu 50 Millionen Euro an Serbien. Die Mittel werden für die Stilllegung umweltschädlicher Heizkesselanlagen in sechs selbstverwalteten Gemeinden und für Investitionen in nachhaltige Wärmequellen bereitgestellt. Das Darlehen wird dem serbischen Finanzministerium zur Verfügung gestellt und vom Umweltschutzministerium an öffentliche Einrichtungen im ganzen Land ausgezahlt, teilte die Bank mit.

Die Projekte werden in Belgrad, Niš, Valjevo, Zaječar, Novi Pazar und Smederevo umgesetzt.

Neben der Unterstützung von Investitionen in Wärmepumpen sowie industrielle und städtische Abwärmesysteme wird das Darlehen, sofern möglich, den Anschluss an Fernwärmenetze, die energetische Sanierung von Gebäuden und den Einbau von Thermostatventilen zur Reduzierung des Energiebedarfs ermöglichen, heißt es in der Pressemitteilung.

Die Investition werde zudem zu einer deutlichen Reduzierung der CO2-Emissionen und anderer schädlicher Luftschadstoffe wie Schwefeldioxid, Feinstaub, Kohlenmonoxid und Ruß führen, heißt es weiter. Dies wird Serbiens Abhängigkeit von importierten Energiequellen verringern, die Gesamtenergiekosten senken und die Dekarbonisierung des Gebäudesektors vorantreiben.
Gleichzeitig werden Nachhaltigkeit und Komfort öffentlicher Gebäude landesweit verbessert.

Die Investition wurde im Rahmen des technischen Hilfsprogramms „Erneuerbare Fernenergie im Westbalkan“ der EBWE entwickelt, das von der österreichischen Regierung finanziert wird und die Nutzung erneuerbarer Energiequellen in Fernwärme- und -kältesystemen fördert. Auch die schwedische Agentur für internationale Entwicklungszusammenarbeit (IDEC) unterstützte das Projekt finanziell.

Der Darlehensvertrag wurde von Siniša Mali, Serbiens erstem stellvertretenden Ministerpräsidenten und Finanzminister, unterzeichnet, während die Projektvereinbarung von Sara Pavkov, Serbiens Umweltschutzministerin, unterzeichnet wurde. Beide Vereinbarungen wurden von Matteo Colangeli, EBWE-Regionalleiter für den Westbalkan, im Namen der Bank unterzeichnet.
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