Einstieg der Agrobanka in die Republik Srpska abgesagt?
Mittwoch, 04.01.2012.
14:54
Nachdem die Zentralbank Serbiens die Agrobanka unter die Zwangsverwaltung gestellt hat, sei es fast sicher, berchtet die Tageszeitung "Nezavisne novine" aus Banja Luka, dass die geplante Gründung einer gemeinsamen Bank in der Republik Srpska nicht stattfinden werde.
Die Tageszeitung erinnert an einen Vertrag über die Gründung der Tochterbank Agrobanka in Banja Luka, die die serbische Agrobanka und Investitions- und Entwicklungsbank IRB der Republik Srpska am 25. Mai 2011 abgeschlossen haben. Die Agrobanka sollte sich mit 80% an der Tochterbank in der Republik Srpska beteiligen. Die Agrobanka Belgrad sollte vertragsgemäss 16 Mio. KM und IRB vier Mio. KM investieren.
Die Agrobanka in der Republik Srpska sollte auf die Kreditierung von Landwirten und Geschäftsleuten orientiert werden, teilweise im Rahmen der Kreditlinien der IRB, erklärte man nach der Unterzeichnung des Vertrags im Sitz der Regierung der Republik Srpska im Mai 2011. Es scheint, dass man dieses Projekt nicht realisieren wird.
"Nezavisne novine" versuchten in den letzten Monaten festzustellen, warum sich die angekündigte Investition verzögert.
In einem Interview für "Nezavisne novine" erklärt Snežana Vujnić, designierte IRB-Direktorin, dass sie über die Zwangsverwaltung in der Agrobanka aus Medien erfahren habe. Sie konnte nicht mit Sicherheit sagen, dass interne Probleme der Mutterbank in Belgrad zur Verzögerung der Investition in der Republik Srpska geführt haben.
- Wir haben alles getant, um die Gründung der Agrobanka in Banja Luka zu ermöglichen. Ich weiß nicht, was auf der anderen Seite passiert ist - so Vujnić.

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