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Pellets auf dem serbischen Markt unterliegen künftig obligatorischen Laboranalysen

Quelle: RTS Dienstag, 20.05.2025. 15:33
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Podeli
Abbildung (Fototchara/shutterstock.com)Abbildung
Ab diesem Jahr müssen Hersteller und Importeure von Pellets die Qualität dieses Energieträgers vor dem Vertrieb in akkreditierten Laboren prüfen lassen. Laut dem Pelletverband soll dies zwar minderwertige Pellets vom Markt nehmen, aber auch deren Preis vor der nächsten Heizsaison erhöhen.

Gemäß dem neuen Regelwerk über technische und sonstige Anforderungen an feste Brennstoffe aus Holzbiomasse müssen Briketts und Pellets vor dem Verkauf auf dem serbischen Markt einer Laboranalyse unterzogen werden. Die verschärften Kontrollen sollen den Vertrieb von Schadstoffen verhindern.

Dies wird von akkreditierten Laboren durchgeführt, wobei Hersteller verpflichtet sind, die genannten Analysen alle sechs Monate durchführen zu lassen. Gleiches gilt für Pelletimporteure, bevor sie Pellets auf den Markt bringen, sagt Danko Pusić, Präsident des Serbischen Pelletverbands.

- Mit der Einführung des Regelwerks wird es keine minderwertigen Pellets mehr geben, aber auch keine billigen. Pellethersteller aus den Ländern der Region verwenden teilweise sehr schlechte Rohstoffe aus kranken Bäumen. Das ist in Serbien nicht der Fall. Wir verwenden ausschließlich Holz vom forstwirtschaftlichen Unternehmen Srbijašume, das standardisiert ist und aus dem Pellets von sehr hoher Qualität hergestellt werden – betont Pusić.

Srbijašume behauptet, dass der Waldbestand aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Heizholz und als Rohstoff für die Pelletproduktion nicht gefährdet sei. In diesem Jahr ist die Aufforstung neuer Flächen mit über dreieinhalb Millionen Setzlingen geplant.

- In der zweiten Jahreshälfte erwarten wir einen Preisanstieg von 20 bis 30 Prozent für Pellets, hauptsächlich aufgrund dieser Regelung. Auch andere Faktoren haben den Preisanstieg für Pellets beeinflusst. Seit dem 1. Mai ist der Strompreis für die Industrie um rund 24 Prozent gestiegen – betont Danko Pusić, Präsident des Serbischen Pelletverbands.

Serbische Produzenten erwarten staatliche Unterstützung, so Pusić, ähnlich wie in der vergangenen Saison durch ein Importverbot für Pellets. Eine längere Heizperiode führte zu einem erhöhten Verbrauch, sodass die Lager ziemlich leer waren. Derzeit gibt es jedoch keine Engpässe und die Hersteller raten zum Kauf, bevor die Preise steigen.

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