"SMSParking" aus Novi Sad zieht Parkgebühren in den Niederlanden ein - Pläne zur Expansion in Kanada, Bahrain und USA
Freitag, 23.12.2011.
13:06
Ein Ingenieurteam, das das erste System für die SMS-Bezahlung von Parkgebühr in Serbien entwickelt hatte, gründete noch 2008 das Unternehmen "SMSParking" und stieg in den niederländischen Markt ein. Ihr System wird heute in neun Städten in den Niederlanden angewandt und sollte, Anküngigungen zufolge, in weiteren 12 Ortschaften eingeführt werden.
In einem Interview für das Wirtschaftsportal "eKapija" erklärt Đorđe Popović, einer der Inhaber der Firma "SMSParking", dass ihre innovatorische Lösung für die Kontrolle des Parkens und Bezahlung von Parkgebühren einen guten Widerhall in den Niederlanden gefunden habe sowie dass sie sich für die Expansion vorbereiten.
- "SMSParking" ist eine neue und innovatorische Möglichkeit für die bargeldlose Entrichtung der Parkgebühr. Das System kann auf öffentlichen Parkplätzen in Stadtstraßen, in Garagen und Parkhäusern sowie weit entfernt von den Straßen angewandt werden. Es handelt sich um einfaches System, das die Geschäftskosten bei der Parkraumbewirtschaftung auf das Minimm reduzieren kann. Unser System wurde zunächst in Novi Sad eingeführt. Unser Partner aus den Niederlanden war begeistert mit den ersten Ergebnissen in Serbien und schlug uns vor, in den niederländischen Markt einzusteigen. Wir erhieltn den ersten Auftrag in diesem Land im Amsterdam, am 1. Juli 2008. Unser System wurde in diesem Jahr in noch 9 Städten eingeführt und wir erwarten Aufträge für weitere 12 Ortschaften - erklärt Popović.
"SMSParking" hat ca. 28.000 registrierte Nutzer in den Niederlanden mit fast 70.000 Telefonnummern in Städten: Amsterdam, Rotterdam, Amersfoort, Haarlem, Enschede, Nijmegen, Hertogenbosch, Arnhem, Eindhoven.
Ab 2012 können Bewohner der Städte Utrecht, Hoorn, Goes, Tiel, Beverwijk, Heemstede, Heerenveen, Leeuwarden, Harlingen, Alkmaar, Zandvoort und Waalwijk die Dienstleistungen des "SMSParking" nutzen.
- Für die erfolgreiche Bezahlung der Parkgebühr durch "SMSParking" braucht man nur zwei SMS. Die erste erlaubt dem Nutzer das Parken auf dem erwünschten Standort, die zweite beendet den Parkvorgang. Kontrolleur scannt das Kfz-Kennzeichen und stellt fest, ob das geparkte Auto den "SMSParking"-Service nutzt. Am Ende jedes Montas zieht "SMSParking" alle fällige Parkgebühren von seinen Kunden ein und zahlt das Geld auf das Konto einer Jointventure, gegründet von der Stadt Amsterdam und unserer Firma in den Niederlanden - erklärt unser Gast.
Das System wurde inzwischen weiterentwickelt und bietet Kunden in den Niederlanden die Dienstleistungen wie Internet-Parken, Smartphone-Parken und APP-Parken.
Die serbische Lösung will jetzt sein Glück im Übersee versuchen. Das Team aus Novi Sad verhandele momentan, wie "eKapija" erfährt mit potenziellen Partnern in Toronto, Bahrain und den USA.
SMSParking d.o.o. Novi Sad

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