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NIS investiert 237 Mio. Euro in "Petrohemija" in Pančevo, um Unternehmen bis 2014 rentabel zu machen

Quelle: Tanjug Donnerstag, 01.12.2011. 16:13
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("Petrohemija" in Pančevo)

Insgesamt 237 Mio. Euro sollten in das petrolchemische Unternehmen ("Petrohemija" in Pančevo bis 2014 investiert werden, um sie wieder profitabel zu machen, kündigten heute der serbische Wirtschaftsminister Nebojša Ćirić und der Generaldirektor des Mineralölunternehmens "Naftna industrija Srbije" (NIS) Kirill Krawchenko an.

- Das Abkommen über strategische Partnerschaft zwischen NIS und "Petrohemija", unterzeichnet am 21. November dieses Jahres, sieht eine Investition im Wert von 62 Mio. Euro in die Erweiterung der Produktinskapazitäten in zwei Produktionsanlagen in "Petrohemija" in der ersten Phase vor - sagte Ćirić an einer Pressekonferenz.

Er erinnerte daran, dass das Abkommen drei Entwicklungssäulen für "Petrohemija" vorsieht: Umstrukturierung, Umsetzung eines Investitionsprogramms und gründliche Veränderung das Managementsystems. Die finanzielle Umstrukturierung sollte durch Reduzierung der Verschuldung um mehr als 150 und Veränderung der Struktur des Aktienkapitals durchgeführt werden.

Die Schulden sollten erlassen oder ins Kapital konvertiert werden. Als einer der größten Gläubiger von "Petrohemija" sollte NIS eine Beteiligung von 34% bekommen, sagte Ćirić.

"Petrohemija" sollte sich wieder verschulden, um die erste Phase des Investitionsprogramms im Wert von 62 Mio. Euro in Jahren 2012 und 2013 zu finanzieren. Die Regierung sollte für diesen Kredit bürgen.

- In der ersten Phase sollten Kapazitäten zur Herstellung von Polyethylen erweitert werden. "Petrohemija" sollte schon bis 2014 wieder profitabel sein - so Ćirić.

- In der zweiten Phase des Investitionszykluses in Jahren 2014 und 2015 werden wir das Hauptgewicht auf die Erhöhung der Energieeffizienz und die Rekonstruktion der Fabrik "Etilen" legen - sagte der Minister.

Die Anzahl der Beschäftigten sollte nicht verändert werden, versprach er.

An der Pressekonferenz wurde auch die gründliche Veränderung des Managementsystems angekündigt, durch intensivere Beteiligung der Aktionäre wie NIS und "Srbijagas". Man wird angesehene Experten vom internationalen Arbeitsmarkt engagieren.

"Srbijagas" sollte Mila Mladenović und NIS Nikolas Petri und den unabhängigen Experten Ivan Solcek in den Vorstand delegieren.

Kravchenko glaubt daran, dass man "Petrohemija" genauso wie NIS sanieren und das Unternehmen wieder rentabel machen kann.

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