Telekom Srbija kauft 20% der OTE-Aktien zurück - Griechen vrlassen serbischen Telekommunikationsriesen
Donnerstag, 24.11.2011.
15:14
Die Telekom Srbija will sich mit 500 Mio. Euro verschulden, um 20% ihrer Aktien unter Kontrolle des griechischen Telekommunikationsunternehmen OTE zurückzukaufen, berichtet das Businessportal Bloomberg.
Die Telekom habe bei hiesigen Banken einen dreijährigen Kredit im Wert von 320 Mio. Euro beantragt, um den Rückkauf des Fünftels des Aktienkapitals zu finanzieren. Der Rest der Summe würde für die Refinanzierung eines früher aufgenommenen Kredits genutzt werden.
Die Regierung Serbiens versuchte in diesem Frühling erfolgslos, die mehrheitliche Beteiligung an der Telekom zum Preis von 1,4 Mrd. Euro zu verkaufen. Der Versuch scheiterte, weil der einzige Bieter, Telekom Austria, das Angebot von 1,1 Mrd. Euro für 51% der Aktien nicht erhöhen wollte.
Die Pressesprechering der Telekom Srbija, Milica Marković, sagte für Bloomber, dass "die Chancen für die Übernahme von OTE-Aktien durch Ankauf eigener Anteile ziemlich gut stehen, aber dass sie kein Detail über diese Transaktion veröffentlichen darf".
Einheimische Medien haben in diesem Jahr bereits über den Ankauf von OTE-Aktien seitens der Republik Serbien spekuliert, sowie dass sich Partner über den Preis nicht eignen können. Griechen haben angeblich 550 Mio. Euro für ihren Anteil verlangt. Der Ankauf des griechischen Aktienpakets wurde als Hauptgrund für die Verschiebung des angekündigten Börsengangs der Telekom Srbije genannt.
Nach dem Gesetz über Gratisaktien sollten 15% der Telekom-Anteile unter Bürger verteilt werden. 6,5% gehören aktuellen und ehemaligen Angestellten.
Telekom Srbija a.d. Beograd
OTE S.A. Maroussi, Greece
Telekom Austria AG Wien
Beogradska berza a.d. Beograd
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