Schwerze Liste der Weltbank ohne serbische Unternehmen
Freitag, 11.11.2011.
12:29
(Weltbank)
Fast 20 Milliarden US-Dollar steckt die Weltbank jährlich in Entwicklungsprojekte weltweit. Kein Wunder, dass Korruption und Betrug alltäglich sind. Auf einer Schwarzen Liste nennt die Organisation Firmen und Personen, die betrogen haben. Es gibt keine Unternehmen aus Serbien.
Auf der schwarzen Liste der Weltbank gibt es keine Unternehmen aus Serbien, die wegen der Unregelmässigkeiten oder Bestechungsversuche bei öffentlichen Vergabeverfahren oder nach dem abgeschlossenen Vertrag über Kredit, Liefer-, Bau- oder Dienstleistungsauftrag disqualifiziert worden seien, erklärte der hohe Berater für öffentliches Beschaffungswesen bei der WB, Jose Martinez.
- Mir ist unbekannt, dass es serbische Unternehmen in dieser Liste gibt - erklärte Martinez an einem Treffen in der Wirtschaftskammer Serbien, organisiert, um Kammermitglieder mit den Bewerbungsprozedurden des internationalen Kreditinstituts bekannt zu machen.
Die Weltbank will Härte zeigen gegen Unternehmen, die bei Hilfsprojekten betrügen, so Martinez. In der Vergangenheit gab es zu viel Fälle, die wegen des Verdachts untersucht worden, dass einige Gelder für Entwicklungsprojekte veruntreut worden seien, so Martinez. Auf der schwarzen Liste der Weltbank zu stehen, hat schwerwiegende Folgen, fügte er hinzu.
Landet ein Unternehmen auf die "schwarze Liste" der Weltbank, wird es bald an ähnlichen Listen anderer internationaler Kreditinstitute erscheinen.
Die Liste wird auf der offiziellen Webseite der Weltbank veröffentlicht, präzisierte Martinez.
Wie streng die Regeln der Weltbank sind, illustriert die Tatsache, dass Verträge über Finanzierung konkreter Projekte von der Weltbank einen präzisen Beschäffungsplan enthalten müssen.
- Die Weltbank finanziert nichts, was im Beschaffungsplan nicht angegeben ist - erklärte Martinez.
Auf die Frage, wem der Vorrang bei der Finanzierung von Bauaufträgen gegeben wird, einheimischen oder ausländischen Unternehmen, antwortete er, dass solche Klausel bei Verträge mit unserem Land ausgeschlossen sind. Einheimische Unternehmen haben keinen Vorrang. Das einzige Kriterium ist "Bruttoinlandseinkommen unter dem Armutsniveau nach dem UNO- Entwicklungsprogramm.
- Ich bin froh, dass Serbien zu solchen Ländern nicht gehört - erklärte Martinez.
Man kann bei Vergabeverfahren die Möglichkeit der Nationalpriorität nutzen, aber dass muss in Ausschreibungsunterlagen hervorgehoben werden.
Die einzige Bedingung ist es, dass ein Drittel des notwendigen Rohstoffs einheimischer Herkunft ist.
- Länder, die das beweisen können, können die Möglichkeit der Nationalpriorität nutzen - so Martinez.

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