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Serbisch-schweizerisches Innovationsforum am 11. Dezember in Belgrad - Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen BIO4 Campus und Novartis geplant

Quelle: eKapija Sonntag, 06.10.2024. 15:30
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BIO4-Campus (FotoBio4.rs/Screenshot)BIO4-Campus
Das erste serbisch-schweizerische Innovationsforum wird am 11. Dezember in Belgrad stattfinden. Mehr als 30 Referenten werden teilnehmen, kündigte die Ministerin für Wissenschaft, technologische Entwicklung und Innovation Jelena Begović an. Nach einem Treffen mit der Botschafterin der Schweizerischen Eidgenossenschaft in Serbien, Anne Lugon-Moulin, wies Begović darauf hin, dass auf dem Forum zum Thema „Die Pioniere von morgen – gemeinsame Innovationen für eine nachhaltige Zukunft“ über Wissenschafts- und Technologieparks, den Schutz geistigen Eigentums und den BIO4-Campus diskutiert werden soll.

Begović erklärte, dass bei dieser Gelegenheit eine Absichtserklärung zwischen dem BIO4-Campus und Novartis, einem der fünf größten Pharmaunternehmen der Welt mit extrem starker Innovationstätigkeit im Bereich der Biomedizin, unterzeichnet werden soll. Ihr zufolge sei das Ziel der Unterzeichnung dieses Dokuments die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen serbischen Wissenschaftsinstitutionen und großen internationalen Unternehmen, die die Entwicklung der serbischen Wissenschaft und Wirtschaft ankurbeln kann.

Während des Gesprächs mit der Schweizer Botschafterin sei man, laut Worten der serbischen Ministerin, zu dem Schluss gekommen, dass die Entwicklung von Innovationen eine der Prioritäten für beide Länder sei, damit sich Wirtschaft und Gesellschaft weiterentwickeln.

Begović wies darauf hin, dass die Schweizer Regierung mehr als 4 Millionen Euro an Investitionen für die Infrastruktur und die Steigerung der Kapazitäten der Wissenschafts- und Technologieparks in Belgrad, Niš und Čačak, aber auch für Serbiens Start-up-Ökosystem angeboten habe.

Mehr als 220 Unternehmen hätten direkte oder indirekte Unterstützung von der Schweizer Regierung erhalten, und dank des Projekts „Rising Stars“ seien mehr als 100 neue Start-ups gegründet worden, präzisierte sie und fügte hinzu, dass man auch in die Mieter der Wissenschafts- und Technologieparks sowie in exportierende Unternehmen investiert habe.

Ihrer Ansicht nach habe allein Serbiens Start-up-Ökosystem Einnahmen von 42 Millionen Euro erzielt und damit zum Wachstum unserer Wirtschaft beigetragen.

Die Ministerin wies darauf hin, dass es auch notwendig sei, die Zusammenarbeit mit der Schweiz in den Bereichen Schutz des geistigen Eigentums und Weiterentwicklung von Wissenschafts- und Technologieparks und Ökosystemen zu stärken.

Lugon-Moulin wies darauf hin, dass die Schweiz Serbien seit fast einem Jahrzehnt im Bereich Innovation und Wissenschaft unterstützt und beschlossen habe, diese fruchtbare Partnerschaft auf ein noch höheres Niveau zu heben. Sie sagte, dass sie während des Treffens mit Ministerin Begović auch über die Herausforderungen und Stärken der beiden Länder in Bezug auf Innovationen und Wissenschaft gesprochen habe.
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