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Ceresit führt die neueste Verschließtechnik für Säcke in Indjija ein - Henkel kündigt Eröffnung eines neuen Produktionsstandortes in der Region mit Zentrale in Belgrad an

Quelle: eKapija Freitag, 21.10.2011. 05:43
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(Ceresit-Verpackungen von 5 kg)


Die neueste Ultraschall-Verschließtechnik, eingeführt in den Produktionsstandort von Henkel-Ceresit in Indjija, habe das Verschütten und Verluste von Baumaterial auf das Minimum reduziert. Der Hersteller von Baumaterial investierte außerdem in die weitere Entwicklung der bestehenden Chargenlinie sowie in die Verpackungsanlage für 5 kg Säcke, wodurch die Investitionen 2011 den Wert von 1,3 Mio. Euro erreichten.

- In der Zeit der großen Finanzkrise, wenn man die Kosten, wo immer es möglich ist, reduzieren will, haben wir uns für Investitionen in neue Anlagen entschieden. Es handelt sich um die neueste Technologien, die zum ersten Mal in Serbien angewandt werden. Mit der neuen Ultraschall-Verschließtechnik für Säcke haben wir nicht nur den Verlust von Material, sondern auch die Staubbildung beim Befüllen und Entleeren der Säcke auf das Minimum reduziert. Wir haben dadurch Händlern, Einzelhandelsgeschäfte und Endnutzer den Transport von Baumaterial erheblich erleichtert - gab Jovan Šarenac, Direktor des Sektors für Klebstoffe bei "Henkel" bei der heutigen Präsentation der neuen Ultraschall-Verschlusstechnik in Indjija bekannt.

Die neue Technik verlangsamt das Verschließen der Säcke um 20%, weshalb man in die Erweiterung der bestehenden Verpackungskapazitäten investiern musste, sagte Šarenac für "eKapija".

Er erinnerte daran, dass Henkel 2011 eine neue Verpackung von 5 kg präsentiert hat. Mit der neuen, kleineren Verpackung wollte der Hersteller auf die Forderungen des serbischen Marktes bzw. der Endnutzer eingehen.

Der Produktionsstandort in Indjija hat eine Kapazität von 125.000 t jährlich. Man arbeitet hier in drei Schichten, weil es viel Bestellungen gibt. Erzeugnisse werden nicht nur in Serbien, sondern auch in Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Kroatien, Mazedonien und Albanien abgesetzt.

- Wir führen 30% der Gesamtproduktion in Länder in der Region. Dieser Prozentsatz sollten in den folgenden vier Jahren auf 50% steigen. Wir haben im vergangenen und in diesem Jahr eine zweistellige Wachstumsrate verzeichnet und können damit zufrieden sein. Natürlich, wie alle andere Hersteller, haben wir auch Probleme mit der Realisierung der Forderungen und müssen im Durchschnitt 75 Tage auf die Bezahlung der gelieferten Waren warten.

In diesem Jahr wurden zehn neue Arbeiter beschäftigt, sagte unsr Gast und kündigte neue frei Stellen 2012 sowie neue Investitionen von Henkel in der Region an.

- Wir haben bereits Investitionen für das nächste Jahr geplant, vor allem in die Erweiterung der bestehenden Kapazitäten. Wir werden noch eine Verpackungslinie automatisieren lassen. Wir erwarten die Eröffnung noch eines Produktionsstandorts von Henkel in der Region, in einer der ehemaligen Yu-Republiken, aber ich darf noch nicht entdecken, um welches Land es geht. Die Fabrik sollte aus Belgrad geleitet werden. Wir erweitern dadurch unsere Operationen auf Länder in der Region.

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