Südosteuropäisches Davos beginnt - 100 regionale Business-Leader am Treffen in in Aranđelovac
Freitag, 07.10.2011.
01:24
"Vereinbarung für eine neue Ära", das erste Treffen der südosteuropäischer Business-Leader, begann heute in Aranđelovac.
Mehr als 130 Geschäftsleute aus Serbien, Kroatien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Mazedonien und Montenegro nehmen an der zweitägigen Konferenz in Serbien teil sowie der serbische Staatspräsident Boris Tadić und sein slowenischer Kollege Danilo Tirk.
Predsednik Srbije Boris Tadić ocenio je da države Jugoistočne Evrope u ovom trenutku nemaju drugačiji način da ostvare svoje ekonomske interese osim da nastave putem evrointegracija, ali da se u tom procesu istovremeno moraju oslanjati i na nacionalne i regionalne resurse.
Trotz aller Schwächen, die in der letzten Zeit ans Licht gekommen sind, gebe es kein besseres wirtschaftliches Modell in der Welt als jenes in der EU, hob der serbische Präsident Tadić hervor.
- Ohne ein besseres Modell gibt es keine Alternative zur Europäischen Union - meinte Tadić.
Die äußerst schwere wirtschaftliche Situation in der ganzen Welt erlaube ihm nicht, mit viel Optimismus in die Zukunft zu blicken, erklärte der serbische Präsident. Es sei, aber auch, die höchste Zeit, dass kleinere Staaten nach einem eigenen, selbstständigen Ausweg aus der schweren Lage suchen, fügte er hinzu.
(Maja Piščević, Bojan Radun und Boris Tadić)
- Wir müssen unsere innere - nationale und regionale Ressourcen aktivieren und enger miteinander zusammenarbeiten. Es handelt sich nicht um die Jugo-Nostalgie. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass unsere Volkswirtschaften nicht zu weit voneinander entfernt sind, um den gemeinsamen Einstieg in Dirttmärkten auszuschließen - erklärte Tadić am Anfang der Konferenz "Vereinbarung für eine neue Ära".
- Kleinere Staaten müssen genauso wie die großen Weltmächte nach unkonventionalen Antworten auf neue Herausforderungen suchen. Wir dürften den bestehenden Wirtschaftsmodellen und Ideologien nicht mehr blind folgen - sagte Tadić.
Organisatoren des Treffens, Serbische Managerassoziation, Kroatischer Arbeitgeberverband und Slowenischer Managerverband erwarten von den einflussreichsen und führenden Geschäftsleuten in der Region, konkrete Lösungen vorzuschlagen und die Verantwortung für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaften und der ganzen Region Südosteuropa zu übernehmen.
Am Treffen sollten auch Themeen wie Energiewirtschaft und Energieeffizienz, Infrastruktur und Logistik und gemeinsamer Einstieg in Drittmärkte besprochen werden.
Am Treffen in Aranđelovac nehmen auch Vertreter der internationalen Kreditinstitute, der Weltbank, des IWF, der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung und Europäischen Investitionsbank teil.
Srpska asocijacija menadžera Beograd
HUP Zagreb
Managers' Association of Slovenia Ljubljana
Međunarodni monetarni fond-MMF Beograd
Svetska Banka-WB Beograd
EIB
EBRD Evropska banka za obnovu i razvoj Beograd

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