KfW und Intesa unterzeichnen Verträge über dritte Kreditlinie - 30 Mio. Euro für die Finanzierung der kommunalen Infrastruktur
Montag, 03.10.2011.
02:59
Die deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterzeichnete heute, im Namen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung einen Vertrag über die dritte Kreditlinie für die Finanzierung der kommunalen Infrastruktur im Wert von 30 Mio. Euro mit der Banca Intesa.
Die Kreditlinie ist für die Finanzierung der Entwicklungsprojekte der Gemeinden und für die Verbesserung der Lebensqualität der Bevölkerung durch Investitionen in die öffentliche Infrastruktur vorgesehen.
Die KfW hat bisher 100 Mio. Euro in die kommunale Infrastruktur in Serbien investiert, 90 Mio. davon über die Banca Intesa, heißt es in der Mitteilung.
Letzte zwei Kreditlinien wurden, unter anderem, für den Bau einer Kläranlage in Temerin im Wert von 350.000 Euro und eine neue Kindertagesstätte in Čačak - 660.000 Euro genutzt.
Der Vertrag über die neue Kreditlinie wurde vom Leiter des KfW-Büros in Belgrad, Jürgen Welschof, der Projektmanagerin für Finanzsektor, Esther Gravenkötter, der Präsidentin des Exekutivausschusses der Banca Intesa Draginja Ðurić und ihrem Stellvertreter Marco Capellini unterzeichnet.
- Im Rahmen des Programms zur Finanzierung der kommunalen Infrastruktur bewilligte die Banca Intesa Gemeinden und öffentlichen Kommunalbetrieben 60 Mio. Euro bisher - erklä#rte Grawenkoter.
Das vor drei Jahren in Zusammenarbeit mit Banken entwickelte Finanzprodukt der KfW hat offensichtlich einen guten Widerhall gefunden, betonte sie und erinnerte daran, dass die Bundesregierung über die KfW die technische Hilfe, notwendig für den Erfolg der Kreditlinie, geleistet hat. Z.B. bei der Vorbereitung von Projekten in Gemeinden.
Welschof hofft auf die gleiche, oder sogar stärkere Nachfrage nach diesen Krediten.
KfW will die finanzielle Unterstützung von kommunalen infrastrukturellen Projekten fortsetzen und kündigt neue Fördermittel für Investitionen in die Energieeffizienz, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

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