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Baubeginn für Anlage zur Tierkörperverwertung in Inđija - Belgisch-serbisches Unternehmen invetiert 21 Mio. Euro

Quelle: eKapija Dienstag, 27.09.2011. 16:10
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Serbische Minister Nebojša Ćirić und Oliver Dulić starteten heute symbolisch den Bau der ersten Anlage zur Verwertung von von Tierkörpern und Schlachtabfällen nach den höchsten Umweltschutz- und Sicherheitsnormen in Serbien.

Der Eröffnungsfeier wohnte der Bürgermeister von Inđija Goran Ješić bei.

Die Anlage wird von der belgisch-serbischen Firma "Energozelena" gebaut. Die Fabrik mit 100 Arbeitern sollte im September 2012 in Betrieb genommen werden.

"Energozelena" sollte 21 Mio. Euro in die Anlage investieren sowie sein eigenes Logistik- und Entsorgungssystem für Schlachtabfälle und Tierkörper aus Schlachthöfen, Farmen und Fleischindustrie.

Das serbische Ministerium für Wirtschaft und regionale Entwicklung hat einen langfristigen Kredit im Wert von 300 Mio. Euro für den Bau der Fabrikhalle und Erwerb von Ausstattung über den Entwicklungsfonds gewährt.

Es handele sich um die erste moderne Investition in die Verarbeitung von Biomasse, sagte der serbische Umweltschutzminister Dulić und fügte hinzu, dass Serbien, offiziellen Einschätzungen zufolge, fast 220.000 t Schlachtabfälle jährlich herstelle sowie dass es, inoffiziellen Angaben nach, sogar 400.000 t gebe.

Die Investition gehört zur sogenannten "grünen Wirtschaft", in welcher während des Mandats der aktuellen Regierung fast 8.000 Menschen Beschäfitgung gefunden hatten. Bis Ende des Mandats sollte diese Anzahl 10.000 erreichen, so Dulić.

Das Werk beweise, der Meinung des serbischen Wirtschaftsministers Nebojša Ćirić nach, dass Serbien trotz aller Schwierigkeiten und der Krise ein gutes Geschäftsumfeld bieten könne.

Inđija sei eines der besten Beispiele für die proaktive Rolle der Gemeindebehörden, so Ćirić, was die Anzahl der Investoren in dieser Stadt beweist.

Schlachtabfälle sollten im Einklang mit den höchsten europäischen Normen befördert und verwertet werden, was Serbien, in der Zukunft den Export von Fleischwaren in die EU sichern sollte.

In der Anlage in Inđija sollten 150.000 t Schlachtabfälle und Tierkörper verarbeitet werden, die für die Ernährung von Menschen nicht mehr verwendet werden dürfen und aus hygienischen und ökologischen Gründen zu vernichten sind.

Es handelt sich um eine umweltfreundliche Anlage, die keine Abfälle produziert. Alles was nach der Verarbeitung übrigbleibt sollte in Energie verwandelt werden. Abwässer sollten in einer Kläranlage wiederaufbereitet werden.

Das Projekt wird im Einklang mit dem Programm der Regierung Serbiens "Machen wir Serbien sauber" realisiert.

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