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Großmarkt wartet auf Investoren - Stadt Belgrad und Unternehmen "Gradske pijace" suchen nach seriösen Partner für das Projekt

Quelle: eKapija Dienstag, 20.09.2011. 16:10
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Die Stadt Belgrad und das öffentliche Unternehmen für städtische Märkte "Gradske pijace" luden gestern alle seriösen Investoren und potenziellen strategischen Partnern ein, die Absichtserklärungen für das Unternehmen "Veletržnica Beograd d.o.o." (dt. Großmarkt Belgrad GmbH) einzureichen.

Man will dadurch die Anzahl potenzieller Interessenten und Investoren feststellen und eine erfolgreiche Kapitalerhöhung durch Auswahl der aussichtsreichsten Investoren vorbereiten. Die Stadt Belgrad wird den Grundstück und begleitende Infrastruktur zur Verfügung und einen Teil des Investitionsbetrags bereitstellen.

Die Stadt Belgrad und "Gradske pijace" wollen die Entwicklung der entsprechenden Infrastruktur für den Großhandel mit frischem Obst und Gemüse, Fleisch und Fisch im Rahmen des Großmarkts ermöglichen, im Einklang mit dem Gesetz über Handel.

Der Großmarkt sollte auf einer Fläche von 18,5 ha in Neu Belgrad (Block 53) gebaut werden, dort wo sich der aktuelle Großmarkt im Freien befindet. Der geplante Komplex besteht aus mehreren Hallen für den Handel mit Obst und Gemüse, Fleisch, Fisch und Blumen, klimatisiert und im Einklang mit den Normen für Lebensmittelsicherheit. Die Verkaufs- und Lagerhallen sollten mit einer Zentralklimatisierung versehen werden, abhängig von der Warensorte, die hier verkauft bzw. gelagert wird. Im Obst- und Gemüsesektor will man stufenweise Anlagen für die Klassifizierung, Kalibrierung und Verpackung vor Ort installieren.

Durch Einführung von internen Qualitätspolicen des Belgrader Großmarkts und Preisgestaltung nach Klassen beschrieben in der Police sollte man die Grundlage für die Lebensmittelbörse schaffen. Unternehmen registriert am Großmarkt sollten in der Lagesein, den öffentlichen Sektor zu gleichen oder niedrigeren Preisen als an der Börse versorgen.

Im Rahmen des Großmarktes sollte ein Zentrum für Ausbildung und Zusammenarbeit zwischen Händlern und Herstellern eingerichtet werden. Der Großmarkt sollte ein Clearingsystem einführen, sich um alle hier abgeschlossenen Verträge kümmern, Depositen der Händler verwalten und im Falle des Vertragsbruchs reagieren.

Potenziellen Investoren stehen zahlreiche Erleichterungen zur Verfügung, alles was der größte regionale Logistikzentrum für Import, Export und Handel mit Obst, Gemüse, Blumen, Fleisch und Fisch bieten kann

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