Offizielle Verhandlungen mit IWF starten
Montag, 22.08.2011.
16:11
Offizielle Verhandlungen zwischen Vertretern der serbischen Regierung und der Mission des Internationalen Währungsfonds (IWF) bezüglich eines neuen, vorbeugenden Kreditarrangemeints mit Serbien, beginnen heute, durch ein Treffen in der Zentralbank Serbiens.
Der serbische Regierungschef Mirko Cvetković trifft sich heute auch mit der IWF-Delegation, heißt es in der Mitteilung des Kabinetts.
Die Mission unter der Leitung von Alber Jaeger bleibt von 18. bis 30. August in Belgrad. Die IWF-Vertreter haben in der letzten Woche die Vorbereitungen für die neuen Verhandlungen mit serbischen Offiziellen getroffen.
Das neue, 18-monatige Arrangement ermöglicht Serbien das notwendige Geld wenn benötigt zu beziehen. Es handelt sich um 200% der serbischen Quote im IWF bzw. 1 Mrd. Euro. Die ersten Verhandlungen darüber fanden noch im Mai dieses Jahres statt.
Die IWF-Mission sollte mit serbichen Offiziellen die neuesten makroökonomischen Entwicklungen im Land, Auswirkungen der internationalen Finanzkrise auf die serbische Wirtschaft sowie entsprechenden Maßnahmen zur Überwindung der Risiken und Milderung eventueller Folgen der Krise erörtern, teilte die Zentralbank mit.
Die Durchführung der Haushaltspolitik 2011 und 2012 sollte mit großer Rücksicht besprochen werden, um die Realisierung des festgesetzten Ziels - Außenhandelsdefizit im Einklang mit den vereinbarten Regeln der fiskalischen Verantwortung - zu sichern.
Man wird, außerdem, die bevorstehende Strukturreform bzw. Reformen in öffentlichen Unternehmen, Gesundheits- und Bildungswesen und der Altersvorsorge sowie die Verbesserung des Investitionsklimas besprechen.
Wenn man eine Einigung über die Wirtschaftspolitik für den bevorstehenden Zeitraum erzielt, sollte das neue Arrangement schon Ende September bewilligt werden.
Međunarodni monetarni fond-MMF Beograd
Vlada Republike Srbije
Narodna banka Srbije Beograd

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