Kiril Krawtschenko, CEO von NIS, erwartet Gewinn über 16,5 Mrd. Dinar 2010
Montag, 18.07.2011.
14:39
(Kiril Kravčenko)
Der Generaldirektor des Mineralölunternehmens "Naftna industrija Srbije" (NIS) Kiril Krawtschenko glaubt, dass der Gewinn 2010 das vorjährige Ergebnisvon 16,5 Mrd. Dinar übersteigen wird.
Nach der Modernisierung der Erdölraffinerie in Pančevo beginnt eine neue Investitionsphase im Wert von mehreren hunder Mio. Euro, notwendig für die zusätzliche Verarbeitung von Öl, kündigte er an der Präsentation des Berichts über nachhaltige Entwicklung von NIS 2010 an.
NIS sei erstes Unternehmen in Serbien, das einen Bericht über nachhaltige Entwicklung im Einklang mit den höchsten von der internationalen Organisationen "Global Reporting Initiative-GRI-G3" und "Accont Ability" (AA1000 APS 2008) vorgeschriebenen Normen und Qualitätsansprüchen veröffentlict habe, sagte er.
Der Bericht beweist, dass das Unternehmen im vergangenen Jahr ein Balance zwischen finanziellen, sozialen, ökologischen und Produktionsaktivitäten erreicht habe, erklärte der Generaldirektor. Das Unternehmen werde sich in der Zukunft mehr um die sozial verantwortliche Unternehmensführung bemühen.
Krawtschenko wies auf zahlreiche Verbesserungen in finanziellen und Produktionsresultaten 2010 im Vergleich zu 2009 hin. Der vorjährige Gewinn von 16,5 Mrd. Dinar ist fünfmal höher als 2009. NIS habe im Vorjahr Investitionen im Gesamtwert von 17 Mrd. Dinar realisiert.
Das Unternehmen hat 2009 83,8 Mrd. Dinar dem Staatshaushalt eingezahlt - das mach 13% der staatlichen Einnahmen aus. Das beweist, dass NIS noch immer eines der größten Unternehmen in Serbien ist.
Die Produktion von Erdgas und Erdöl wurde um 33% im Vergleich zu 2009 gesteigert, die Verarbeitung um 9%.
81,2 Mio. Dinar wurden im Vorjahr in die Entwicklung, Unterstützung und Ausbildung der Angestellten investiert, 300 Mio. Dinar in sozial verantwortliche Projekte, 1,5 Mrd. in den Umweltschutz, sagte Krawtschenko und fügte hinzu, dass NIS in den folgenden zwei bis drei Jahren das Rating im Bereich der nachhaltigen Entwicklung von C+ auf A verbessern möchte, so Krawtschenko.

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