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Griechische Banken bestehen Stress-Test nicht - Neuer Druck für den Verkauf der Beteiligung an der AIK Bank

Quelle: Sinteza Invest Group Dienstag, 19.07.2011. 16:15
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Podeli

Die griechischen Banken ATE Bank und die Eurobank haben den Stresstest 2011 nicht bestanden, gab die griechische Zentralbank bekannt.

Der Chef der griechischen Notenbank (Bank of Greece), Giorgos Provopoulos, zeigte sich dennoch optimistisch: Die nach dem 30. April 2011 vorgenommenen Kapitalerhöhungen der beiden Banken seien "ermunternde Ergebnisse", erklärte Provopoulos dem staatlichen griechischen Rundfunk.

Restliche sechs griechische und zypriotische Kreditgeber waren erfolgreicher.

Getestet wurden insgesamt 90 Institute. Neben den durchgefallenen Banken bewegen sich nach Angaben der EBA allerdings 16 weitere Institute im Bereich einer Kernkapitalquote von nur fünf bis sechs Prozent. Damit schafften sie die Mindestanforderung von fünf Prozent nur knapp.

Bei dem Test prüfte die EBA, wie gut die Banken gegen Finanzmarktturbulenzen und Konjunktureinbrüche gewappnet sind.

ATE Bank hat bereits Maßnahmen zur Stärkung ihrer Kapital-Basis getroffen. Die Bank wird in Stammaktien konvertable Euro-Anleihen im Gesamtwert von 235 Mio. Euro bis Ende 2012 ausgeben und kündigte den Verkauf der rumänischen Tochterbank ATE sowie der Anteile an der griechischen FBBank und der serbischen AIK Bank an.

Erste Spekulationen über den Verkauf der Beteiligng an der AIK Bank aus Nis erschienen noch im Vorjahr, als die ATE Bank den ersten Stress-Test durchgefallen ist. Intensiviert haben sie sich unlängst, als die ATE Bank ein umfangreichse Umstrukturierungsprogramm bis Ende 2012 beschlossen hat. Die ATE Bank stieg Ende 2006 in den serbischen Markt durch Übernahme eines Anteils an der AIK Bank bzw. 20,3% ihrer Stammaktien zum Preis von 5.200 Dinar je Aktie.

Die griechische Bank hat inzwischn 24,9% der AIK-Aktien mit Vorzugsrechten angekauft. Der ATE-Anteil an Stamm- und Vorzugsaktien hat momentan einen Wert von ca. 56 Mio. Euro. AIK-Stammaktien endeten die vergangene Woche auf dem Niveau von 3.048 Dinar - sie nahmen 1,6% in der vorigen Woche zu. Das diesjährige Maximum - 4.310 Dinar - haben sie Mitte Februar erreicht. Probleme mit der "Nibens Gruppe" haben zum Rückgang des Wertes und schleteren Ergebnissen im ersten Quartal des Jahres beigetragen.

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