Takovo zahlte 12 Mio. Euro der Kommerzialbank ein
Freitag, 15.07.2011.
01:03
Der Süßwarenhersteller "Swisslion Takovo" zahlte am Donnerstag (14. Juli 2011) 12 Mio. Euro auf das Konto der Komercijalna Bank (dt. Kommerzialbank) ein, im Einklang mit dem Urteil des Berufungsgerichts.
Das Unternehmen sei aber trotzdem entschlossen, die Revision des Urteils des Berufungsgerichts vom Obersten Kassationsgericht zu beantragen. Das Unternehmenskonto wurde aufgrund dieses Urteils gesperrt.
"Wir bitten das Gericht, unseren Antrag möglichst schnell auf die Tagesordnung zu bringen und die Entscheidung im Einklang mit der Verfassung und gültigen Gesetzen und nicht unter dem Druck "bestimmter Machtzentren" zu bringen", heißt es in der Mitteilung des Unternehmens.
Der Vorstandsvorsitzender Rodoljub Drašković gab gestern bekannt, das er nach der Einzahlung von 12 Mio. Euro, die Firma sanieren und das Land verlassen werde.
Die Kommerzialbank hat in der letzten Woche das Unternehmenskonto von Swisslion Takovo gesperrt, wegen einer Schuld von ca. 10 Mio. Euro. Die Geschäftsleitung von Swisslion Takovo behauptet aber, der Bank nur 2,2 Mio. Euro zu schuldn.
Man hat bereits versucht zu beweisen, dass es um fiktive, von der ehemaligen Geschäftsleitung unterzeichnete Kreditverträge geht sowie dass sie nie realisiert worden waren.
Drašković hat der Kommerzialbank noch früher zwei Varianten für die Lösung der umstrittenen Frage vorgeschlagen: Konversion der Schuld in einen Kredit bis der Rechtsstreit entschieden wird oder Ankauf eines Teiles der Schuld von 2,2 Mio. Euro.
Die Kommerzialbank hat noch immer nicht auf das Angebot reagiert. Drašković kaufte Takovo 2003 für 3 Mio. Euro.
Swisslion Takovo Beograd-obrisano iz registra
NLB Komercijalna banka AD Beograd
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