Preis sollte nicht entscheidend sein - Serbische Ingenieure weisen auf notwendige Abänderung der Prozeduren im öffentlichen Beschaffungswesen hin
Freitag, 01.07.2011.
04:44
Europäischer Architektenverband und Föderation der Ingenieur-Berater (Architects’ Council of Europe -ACE i European Federation of Engineering Consultancy Associations - EFCA) versuchten europäische Gesetzgeber durch eine gemeinsame Mitteilung anlässlich der Konferenz der Europäischen Kommission am 30. Juni 2011 auf die Bedeutung der Qualität im öffentlichen Beschaffungswesen aufmerksam zu machen. Die Europäische Kommission bereitet, nämlich, eine neue Europäische Politik und Richtlinien für öffentliches Beschaffungswesen vor.
Eines der wichtigsten Kriterien bei der Auswahl von Auftragnehmern sollte die Qualität der durchgeführten Arbeiten oder gelieferten Waren sein, bestehen sie in der Mitteilung. Der niedrigste Preis spielt aber, ihrer Meinung nach, noch immer die wichtigste Rolle bei Vergabeverfahren in der EU, behaupten sie. Dabei werden, leider, nicht die Wartungskosten, die Rentabilität und Nachhaltigkeit des Projekts, Umweltfragen berücksichtigt.
Nikola Matić, Vorsitzender der Serbischen Assoziation der Ingenieur-Berater ACES , hebt in einem Interview für das Wirtschaftsportal "eKapija", dass ACES an der Erstellung des Dokuments teilgenommen hat.
- Wir haben besonders auf zwei Bestimmungen bestanden - Lebensdauer des Projekts (Life cycle of the Project) sowie auf die Vorschreigung der Wartungsform und -zeit (Maintenance) während der Nutzung des Objekts. Fast genauso wie in der Automobilindustrie, wo sich Automobilhersteller für die regelmässige die Wartung von Autos kümern. Das preiswerteste Auto, in solchem Fälle, ist nicht das billigste, sondern jenes mit den niedrigsten Wartungskosten. Alles das sollte bei der Auswahl jedes Auftragnehmers in Betracht gezogen werden.
Delegacija Evropske unije u Republici Srbiji Beograd
FIDIC Geneve
Udruženje inženjera konsultanata Srbije - ACES

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