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Einstieg in den deutschen Markt über Handelsvertreter - Deutschland investierte 1,5 Mrd. und spendete zusätzliche 1 Mrd. Euro für Serbien

Quelle: eKapija Donnerstag, 16.06.2011. 12:44
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Deutsche Investitionen haben bisher 1,5 Mrd. Euro erreicht. Parallel dazu wurden Serbien fast 1 Mrd. Euro aus der Bundesrepublik gespendet, gab gestern der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Wirtschaftsvereinigung in Belgrad, Bojan Predojević bekannt.

- Mehr als 360 deutsche Unternehmen mit fast 20.000 Angestellten sind momentan in Serbien tätig. Viele Unternehmen aus Deutschland üben ihre Tätigkeit über ihre Tochtergesellschaften aus Österreich aus - sagte er in der Wirtschaftskammer Serbien.

Außer bekannten Unternehmen wie Siemens, WAZ, Stada, Metro und Messer erwähnte Predojević auch zwei jüngste deutsche Investoren in Serbien - Hersteller von Autoteilen Leoni und seine Investition in Zentralserbien, in Prokuplje, sowie den Textilienhersteller Falke in Leskovac.

- Die deutsche Wirtschaft ist wieder Lokomotive der europäischen Entwicklung, mit hohen Leistungen und dem vorjährigen BIP-Wachstum um 3,6% im Vergleich zu 2009. Positive Ergebnisse sind vor allem der Exportorientiertheit der Unternehmen zu verdanken - sagte die Sekretärin des Ausschusses für wirtschaftliche Beziehungen mit dem Ausland der serbischen Wirtshaftskammer Olivera Kiro, bei der Eröffnung der Sitzung der Sektion für Deutschland. Kiro erinnerte anwesende Gäste daran, dass Deutschland der zweitgrößte Export- und Importpartner Serbiens ist.

Mitglieder der Sektion haben Miroslav Tlačinac, Inhaber des Unternehmens "Amiga" aus Kraljevo, erneut zm Vorsitzenden und Aleksandar Savuljić, komerziellen Direktor von "Termometal" aus Ada zu seinem Stellvertreter gewählt.

Der Vorsitzende erinnerte anwesende Geschäftsleute daran, dass der Warenaustausch zwischen zwei Ländern 2010 2,8 Mrd. US-Dollar und in den ersten vier monaten dieses Jahres bereits 1 Mrd. US-Dollar erreicht hat. Serbien hat seinen Export um 37,3% und den Import um 27,2% erhöht. Uns ist gelungen den Importüberschuss zu senken, so dass der Export in den ersten vier Monaten 65,5% des Importwertes gedeckt hat.

Die Leiterin der Vertretung der serbischen Wirtschaftskammer in Frankfurt, Milanka Vučić, präsentierte die Entwicklungen in der deutschen Wirtschaft in der Zeit nach der Weltwirtschaftskrise. Mit dem Export im Gesamtwert von 950 Mrd. und Import von 798 Mrd. hat die Bundesrepublik 2010 einen Exportüberschuss von 154,3 Mrd. Euro verzeichnet.

- Das BIP in Höhe von 30.572 Euro pro Kopf weist auf die bewahrte und noch immer große Kaufkraft der deutschen Verbraucher. Der deutsche Markt ist die schnellste Tür für den Einstieg in anderen Märkten mit zahlungsfähigen Kunden. Dieser Markt ist äußerst interessant für uns - als riesengroß und mit genug Platz für unterschiedlichste Waren und Dienstleistungen - sagte Milanka Vučić.

Immer wichtigere Rolle bei der Entwicklung der Absatzstrategie spielen die Handelsvermittler. Handelsvertreter stellen einen leichteren Weg für die Erschließung des Marktes für ausländische Erzeugnisse, insbesondere wenn es um unbekannte oder wenigbekannte Marken geht. Sie haben im Vorjahr einen Umsatz von fast 175 Mrd. Euro gemacht, betonte Vučić.

Sie hat Mitglieder der Sektion über die Tätigkeit der Handelsvertretungen in der Bundesrepublik - momentan gibt es ca. 60.000 mit mehr als 200.000 Angestellten - detailhaft informiert. Nach dem ersten Teil der Sitzung traft sich Milanka Vučić mit Unternehmern und Geschäftsleuten. Sie informierte Anwesenden darüber, dass die Vertretung der Wirtschaftskammer in Frankfurt und die Handels- und Industriekammer Frankfurt im September eine Präsentation serbischer Erzeugnissen organisieren.

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