Haushaltsausschuss: Haushaltsdefizit 2024 zu hoch für Serbien, es muss 6,5 Milliarden Euro leihen
Quelle: Beta
Montag, 23.10.2023.
01:21
Montag, 23.10.2023.
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(FotoShutterstock/eivanov)
Im Jahr 2024 muss Serbien wie gesagt rund 6,5 Milliarden Euro Kredite aufnehmen, davon 1,7 Milliarden Euro für die Finanzierung des Haushaltsdefizits und 4,8 Milliarden Euro für die Refinanzierung der fällig werdenden Altschulden.
– Obwohl es der Regierung bislang gelungen ist, auf diese Herausforderung zu reagieren, indem sie relativ günstige Kreditquellen (IWF, bilaterale Abkommen) erschließt, kann man sich auf lange Sicht nicht darauf verlassen. Alle genannten Risiken und Herausforderungen zwingen die Regierung dazu, eine möglichst konservative Finanzpolitik zu verfolgen und keine wirtschaftlich fragwürdigen und ungeplanten Maßnahmen zu ergreifen – heißt es in der Bewertung, die dem Finanzausschuss der Nationalversammlung Serbiens vorgelegt wird.
Wie bereits erwähnt, würde ein angemessenes Haushaltsdefizit für Serbien unter 1,5 % des BIP liegen. Ihrer Einschätzung nach weist der Haushalt 2024 jedoch gewisse Schritte in die richtige Richtung auf, da das geplante Haushaltsdefizit im Jahr 2024 niedriger als das für 2023 prognostizierte Defizit ist, das 2,8 % des BIP beträgt.
– Der Haushalt wurde mit den optimistischen Prognosen einer Beschleunigung des BIP-Wachstums im Jahr 2024 auf 3,5 % und einer Verlangsamung der durchschnittlichen Inflation auf 4,9 % erstellt. Für das nächste Jahr hätte mit einem etwas geringeren BIP-Wachstum von 2,5 bis 3 % und einer Inflation von 5,5 bis 6 % gerechnet werden sollen – betont der Haushaltsausschuss und fügt hinzu, dass im Jahr 2024 mit der weiteren Reduzierung des Anteils der Staatsverschuldung am BIP von 53,3 % auf 51,7 % gerechnet wird. Auch wenn die wichtigsten Haushaltsziele im Jahr 2024 nicht vollständig erreicht werden, werden die öffentlichen Finanzen in die richtige Richtung gebracht, um sie im Jahr 2025 zu erreichen.
- Iz ugla pojedinačnih fiskalnih politika, budžet za narednu godinu ne donosi velike promene. Do umerenog umanjenja budžetskog deficita u odnosu na 2023. doći će se gotovo po automatizmu, a ne usled novih mera fiskalne politike - ocenio je Fiskalni savet.
– Aus der Sicht der einzelnen Finanzpolitiken bringt der Haushaltsplan für das nächste Jahr keine großen Änderungen mit sich. Eine moderate Senkung des Haushaltsdefizits im Vergleich zu 2023 werde fast automatisch und nicht aufgrund der neuen fiskalpolitischen Maßnahmen erfolgen, schätzte der Haushaltsausschuss.
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