Subventionen für Investoren verdoppelt
Freitag, 10.06.2011.
12:11
Die Regierung Serbiens hat gestern die Verordnung über Bedingungen und Weisen für Förderung der direkten Investitionen ergänzt und die Lieste der Städten und Gemeinden von besonderer Bedeutung erweitert. Investoren in diesen Städten können mit erhöhten staatlichen Zuschüssen für jeden neuen Arbeitsplatz rechnen.
Der Liste mit 40 unentwickelten Gemeinden und vier Industriezentren Nis, Zajecar, Kraljevo und Novi Pazar wurden weitere 11 Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern und Arbeitslosenquote über 20% zugefügt.
Bis 10.000 Euro können Investoren für jeden neuen Arbeitsplatz in Loznica, Leskovac, Krusevac, Jagodina, Sremska Mitrovica, Aleksinac, Paracin, Backa Palanka, Ruma, Vrsac oder Bor bekommen.
Die Arbeitslosenquote über 20% ist eine der wichtigsten Bedingungen. Durch Bekämpfung der Arbeitslosigkeit will man die enormen Unterschiede zwischen Regionen verringern.
- Wir wollen große Industriezentren in 15 Gemeinden wiederbeleben - erklärt der Wirtschaftsminister Nebojša Ćirić. - Investoren kommen nicht nur wegen staatlicher Zuschüsse, sondern auch dank unserem qualifizierten und gut ausgebildeten Arbeitskräften. Wir möchten alte, momentan geschlossenen, Industrieanlagen wieder in Betrieb setzen, aber auch neue "Greenfield-Investitionen" anziehen. Die Städte Pirot, Kragujevac und Zrenjanin sind aus diesem Programm ausgeschlossen, weil es um bereits attraktive zollfreien Zonen geht.
Unternehmen erwarteten auch, dass die Regierung an dieser Sitzung den Umschuldungsplan für ihre Kredite beschließen wird. Die Maßnahme wurde aber diesmal nicht besprochen.
Vlada Republike Srbije

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