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Region wird voraussichtlich ihre Solarkapazitäten verdoppeln

Quelle: Indikator Donnerstag, 24.08.2023. 13:46
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Abbildung (FotoPixabay.com/Dimitris Vetsikas)Abbildung
Alle Länder Südosteuropas (SEE) werden voraussichtlich ihre Solarkapazitäten mindestens verdoppeln, während Wasserkraft voraussichtlich die wichtigste erneuerbare Energiequelle in der Region bleiben wird, gab die niederländische Unternehmensberatung Solarplaza International bekannt.

Die Solarenergie hat in den Ländern Südosteuropas erhebliche Fortschritte erzielt und erreichte Ende 2022 einen Anteil von 14,1 % an der Gesamtkapazität erneuerbarer Energien in der Region, was einem Anstieg gegenüber 10,1 % im letzten Jahr entspricht, so Solarplaza International in der Zusammenfassung der vorbereiteten Materialien im Vorfeld ihrer Konferenz Solarplaza Summit Balkans, die einen Überblick über den regionalen Solar-Photovoltaik-Markt (PV) auf dem Balkan im Jahr 2023 gibt.

Bulgarien ist der dominierende Markt in der Region, zu der auch Slowenien, Kroatien, Serbien, Nordmazedonien, Albanien, Montenegro, das sogenannte Kosovo sowie Bosnien und Herzegowina gehören.

Diese Region verfügte Ende 2022 über eine kumulierte PV-Leistung von 2 GW.

Albanien ist vollständig auf die Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen angewiesen, während Kroatien und Montenegro mit 63 % bzw. 52 % den zweit- bzw. drittgrößten Anteil erneuerbarer Energien an der gesamten Stromerzeugung haben.

Andererseits verfügt das sogenannte Kosovo über einen elektrischen Energiemix mit dem relativ größten Kohlenstoffanteil, wobei der Anteil erneuerbarer Energien nur 6,3 % beträgt.

In Serbien wurde das Kontingent für Solarkraftwerke gerade erst eröffnet und von den angebotenen 50 MW wurden bisher erst 11,6 MW zugeteilt. Serbien verfügt über acht Windparks mit einer Gesamtleistung von 398 MW und mit der Quote von 400 MW bei der jüngsten Auktion wird das Land in den nächsten drei Jahren weitere 600 MW an erneuerbarer Energie erhalten.

Laut Solarplaza machten fossile Brennstoffe bis Ende 2022 mehr als 53 % der Stromproduktion in den südosteuropäischen Ländern aus, während erneuerbare Energiequellen rund 33 % der Gesamtproduktion ausmachten.
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