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Serbien und Montenegro arbeiten an der Verbesserung der Wirtschaftsbeziehungen – Vereinbarung über die Einführung elektronischer Rechnungen in das montenegrinische Steuersystem soll bald unterzeichnet werden

Quelle: eKapija Donnerstag, 10.08.2023. 10:42
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Abbildung (FotoAleksandar Mijatovic/shutterstock.com)Abbildung
Die Verbesserung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern war das Thema des gestrigen Treffens zwischen den Finanzministern Serbiens und Montenegros, Sinisa Mali und Aleksandar Damjanovic.

Die beiden Minister diskutierten über die wichtigen Projekte, die umgesetzt werden, und eines der Themen war die geplante Einführung elektronischer Rechnungen in Montenegro, heißt es auf der Website des Ministeriums.

Unter Berücksichtigung der Erfahrungen Serbiens auf diesem Gebiet wurde vereinbart, dass Experten des Finanzministeriums unseres Landes Montenegro durch Wissens- und Erfahrungstransfer unterstützen werden, und in den kommenden Wochen soll ein Vertrag mit dem Ziel der Umsetzung E-Rechnungssystem im montenegrinischen Steuersystem unterzeichnet werden.

Mali betonte, dass es sich um einen Reformprozess handele, der Montenegro zu finanzieller Stabilität verhelfen werde, und kündigte an, dass Serbien derzeit an elektronischen Lieferscheinen und elektronischen Verbrauchssteuern arbeite. Wie er betonte, werde dies zusammen mit den bereits funktionierenden Systemen der elektronischen Fiskalisierung und elektronischen Rechnungen einen wichtigen Prozess abrunden. Er fügte hinzu, dass das System der elektronischen Rechnungen zu diesem Zeitpunkt von 216.592 Personen genutzt werde und dass seit Beginn der Nutzung des Systems über 75 Millionen elektronische Rechnungen ausgetauscht worden seien.

Die beiden Minister sprachen auch über die Lösung des Problems im Zusammenhang mit den Schulden des Instituts „Dr. Simo Milosevic“ in Höhe von 7,4 Mio. EUR gegenüber der insolventen Jugobanka, d. h. gegenüber der Einlagenversicherungsagentur Serbiens, die die Forderungen der Bankrott gegangenen Bank übernommen hat.

Die Gesprächspartner waren sich einig, dass es notwendig sei, diesen jahrzehntelangen Streit so schnell wie möglich beizulegen und eine dauerhafte Lösung zu finden, um diese wichtige Institution des Gesundheitstourismus zu erhalten. Darüber hinaus wurde eine Einigung über weitere prozessuale und rechtliche Schritte erzielt, zu denen unter anderem eine bestimmte Art von Deal gehören wird.

Mali und Damjanovic waren sich einig, dass der künftige Deal auch die Schulden Serbiens gegenüber Montenegro in Höhe von 1,3 Millionen Euro für die alten Deviseneinsparungen der Bürger begleichen soll.

Am Ende des Treffens kamen Mali und Damjanovic zu dem Schluss, dass es Raum für eine weitere Verbesserung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit gebe, alles mit dem Ziel einer besseren Lebensqualität für die Bürger beider Länder.
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