BAHUS übertrifft Bacchus
Donnerstag, 19.05.2011.
10:45
Geboren im Winter als Schlange, verwandelte Bacchus (Dionysos) sich in Löwen im Frühling und wurde im Sommer als Stier, Steinbock oder Hirsch zerrissen und gegessen. Aus dem Herzen, das Athene beiseite getan hat, wurde er, dem Mythos nach, von der Semele erneut empfangen und geboren.
Im antiken Rom, waren Bacchanalien, Feierlichkeiten, die von den Bacchanten und Bacchantinnen oft mit wildester Ausgelassenheit zelebriert wurden. Die römischen Bacchanalien waren aber ursprünglich kein römisches Ereignis. Vielmehr entspricht Bacchus weitgehend dem griechischen Weingott Dionysos und die Bacchanalien den Dionysien, welche zumeist im März zu Beginn der neuen Vegetationsperiode stattfanden. Ein wesentlicher Grund für die Exzesse der Bacchanalien war die Kombination großer Mengen Alkohol mit psychedelischen Substanzen wie halluzinogenen Pilzen und sogar Tollkirschen. Nach einem Skandal wurden Bacchanalien 186. v.Chr. vom Senat verboten.
Bacchus war bei uns meistens als römischer Weingott bekannt. Heute erscheint er immer häufiger als Symbol der Lebensenergie, Wiedergeburtsfähigkeit und der Weinkultur. Eines der ersten Belgrader Restaurants auf dem Wasser, bennant nach Bacchus, vereinigt alles oben erwähnte plus seine einzigartige Atmosphäre, jahrlang gepflegt sowohl von Gästen als auch vom Personal.
Eine breite Auswahl an Gerichten und sorgfältig gewählte Weine machen "Bahus" (Bacchus) zu einem der angenehmsten Restaurants in der Stadt. Zahlreiche angesehene Stammgäste aus der Welt der Politik, Kultur, Sport oder Diplomatie, beweisen das. Und sogar wenn alles bekannt erscheint, kann man hier immer etwas Neues für sich entdecken, mindestns einen Teil des großen Geheimnisses. Unzerstörbar und immer geheimnisvoll - genauso wie der Gott Bacchus.
(Artikel übernommen aus dem Magazin "Vino" (Wein))
Club Bahus Zemun

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