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Norwegischer Botschafter in Serbien: Es gibt keinen Entlassungsplan bei EPS, wir sind nicht an einem Kauf interessiert

Quelle: Beta / Danas Donnerstag, 06.07.2023. 15:24
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(FotoeKapija)
Es gebe keinen Plan für Massenentlassungen in Elektroprivreda Srbije (EPS) und Unternehmen aus Norwegen seien nicht daran interessiert, EPS zu kaufen, sagte der norwegische Botschafter in Serbien, Jorn Eugen Gjelstad, wie auf dem Portal der Tageszeitung Danas berichtet.

– Es gibt keinen Massenentlassungsplan. Im Vordergrund steht die Verbesserung der Unternehmensleistung. Das Management muss professionell und effizient sein und leistungsorientiert rekrutiert werden, um bestmöglich auf die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen von EPS reagieren zu können – sagte Gjelstad anlässlich der Ernennung von drei norwegischen Experten zu Mitgliedern des Aufsichtsrats von EPS.

Er fügte hinzu, dass Unternehmen aus Norwegen kein Interesse am Kauf von EPS hätten und dass das norwegische Engagement bei der Reform und Umstrukturierung des Energiesektors Serbiens „ein Ergebnis der Forderungen der serbischen Behörden ist, die auf einer strategischen Partnerschaft beruhen“.

Gjestad sagte, dass Norwegen „sich darüber freut, seine Erfahrungen mit professionellem Management und verbesserter Leistung im Energiesektor teilen zu können.“

– Wir können Ihnen sagen, was für Norwegen funktioniert hat. Letztlich muss jedoch nicht Norwegen, sondern die Regierung Serbiens Entscheidungen treffen und die Weichen für die Reformen stellen – sagte Gjelstad.

Auf die Frage, ob das norwegische Unternehmen Rystad Energy als Berater der serbischen Regierung in dieser Angelegenheit die Privatisierung von EPS empfehlen würde, sagte Gjelstad, dass seines Wissens nach die Eigentümerschaft des Unternehmens nicht diskutiert worden sei. Das Fokus von Rystad Energys Fokus lag auf der Verbesserung der Leistung des Unternehmens und nicht auf dessen Verkauf.

Auf die Frage, ob Rystad Energy empfehlen würde, EPS in drei Teile aufzuteilen, also Unternehmen zu gründen, die Strom aus Kohle, Wasser und erneuerbaren Quellen produzieren würden, antwortete Gjelstad, dass es Sache des Aufsichtsrats sei, zu entscheiden, welches Organisationsmodell am besten für das Unternehmen geeignet sei.

Er wies darauf hin, dass der Vorstandsvorsitzende vom Aufsichtsrat ernannt werde und dass er davon überzeugt sei und dass die Mitglieder darauf hofften, gute Kandidaten sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unternehmens zu finden.
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