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Bergwerk "Senjski rudnik" als Öko-Museum und Regionalzentrum für industrielles Erbe - Projekt bis Ende April 2011

Quelle: eKapija Freitag, 29.04.2011. 08:22
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Bis Ende April sollte das Projekt des künftigen Öko-Museums und Regionalen Zentrums für industrielles Erbe im Bergwerk "Senjski rudnik" fertig gestellt werden. Die Rekonstruktion mancher Objekte könnte schon in diesem Sommer aufgenomen werden, teilte gestern Mihailo Timotijević, Professor der Architektonischen Fakultät in Belgrad mit.

Nach der Erstellung aller notwendigen technischen Unterlagen sollte das Vergabeverfahren ausgeschrieben werden, erklärte Timotijević an einer Pressekonferenz im Ministerium für Kultur, Informationen und Informationsgesellschaft, an welcher man das Projekt des Bergwerks "Senjski rudnik" finanziert von der EU präsentiert hat.

Für die Realisierung des Revitalisierungsprojekts benötigt man zwei Jahre und fast 1,5 Mio. Euro, erklärte Timotijević.

Das Kultusministerium hat die Finanzierung der Projektunterlagen gesichert, fügt er hinzu.

Das erste moderne Kohlenbergwerk in Serbien (1853) "Senjski rudnik", Geburtort der serbischen Industrie, sollte in einigen Jahren in das Regionale Zentrum für industrielles Erbe und nachhaltige Entwicklung, Zentrum für Öko- und Kulturtourismus verwandelt werden.

Das Projekt zur Revitalisierung des Bergwerks "Senjski rudnik" wird m Rahmen des sogenannten "Ljubljana Prozess" realisiert, eines gemeinsamen Programms des Europarats und der Europäischen Kommission, das vom Regionalprogramm für Kultur- und Naturerbe Südosteuropas ausgeht.

Das Hauptziel des "Ljubljana Prozesses" ist die Förderung und Ermutigung öffentlich-privater Partnerschaften für die Finanzierung der Projekte zur Unterstützung und Nutzung des Kulturerbes im Westbalkan im Einklang mit der Politik der nachhaltigen Entwicklung.

Der Leiter der Abteilung für technische Hilfe und Zusammenarbeit im Direktorium für Kultur, Kultur- und Naturerbe des Europarats Michael de Tüss betont, dass das Projekt des Bergwerks "Senjski rudnik" die gute Zusammenarbeit zwischen Serbien und der Europäischen Kommission beweist.

Man will nicht nur Objekte erneuern, sondern ihre künftige Nutzunger möglichen. Parallel dazu sollten alle Faktoren der gesellschaftlichen Entwicklung gesammelt und zur Verbesserung des Lebensqualität und Kampf um die nachhaltige Entwicklung ermutigt werden, hob er hervor.

Die Staatssekretärin für Kultur Snežana Stojanović-Plavšić betonte, dass Serbien einen Aufsichtsrat für die Realisierung des "Ljubljana Prozesses" bis 2013 gebilet hat.

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