Regierung will Telekom nicht unter dem festgesetzten Preis verkauen
Freitag, 08.04.2011.
10:17
Serbiens Ministerpräsident Mirko Cvetković versicherte heute, dass die Regierung die Telekom Srbija nicht unter dem festgesetzten Mindestpreis von 1,4 Mrd. Euro verkaufen würde.
Er wollte die Verhandlungen mit der Telekom Austria über den Verkauf des 51-prozentigen Anteils an der Telekom Srbija nicht kommentieren.
Die Frist, welche den Österreichern eingeräumt wurde, um ihr Angebot aufzustocken, läuft am 12. April ab.
Die Österreicher hatten als einzige Bieter für 51 Prozent an der Telekom Srbija einen Kaufpreis von bis zu 950 Mio. Euro geboten sowie Investitionen von 450 Mio. Euro innerhalb von drei Jahren in Aussicht gestellt.
Die serbische Rundfunkbehörde hat laut "Blic" die Regierung des Premiers Mirko Cvetkovic informiert, dass eine Fusion des Mobilnetzes der Telekom Srbija, MTS, mit der serbischen TA-Tochter Vip Mobile nicht möglich sei.
Vip Mobile müsste die Mobilfunklizenz in diesem Fall zurückgeben, was den Gesetzen zu Folge gar nicht möglich ist, meint demnach die Rundfunkbehörde.
Die serbische Wettbewerbskommission wird jedoch das Zusammengehen genehmigen, berichtete „Blic“.
Es wäre möglich, dass man den Mobilfunknetzen die Zahl der Mobilfunkkunden auf einen bestimmten Prozentsatz einschränkt, oder aber einem Mobilfunknetz bestimmte Tätigkeit untersagt, so die Tageszeitung.
Er wies auch darauf hin, dass die Serbische Telekom 98% des serbischen Festnetzes kontrolliert.
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