Österreicher verlangen Fusion von VIP und MTS - Verhandlungen zwischen der Regierung und Telekom Austria ins Stocken geraten
Donnerstag, 07.04.2011.
15:36
Die österreichische Seite bestehe weiterhin auf dem Preis von 950 Mio. Euro für Aktien, sei aber bereit 450 Mio. Euro in den folgenden zwei Jahren aus eigenen Rücklagen und nicht aus dem Gewinn der Telekom Srbije zu investieren, erfährt die Belgrader Tageszeitung "Blic". Zuständige Regierungsmitglieder wären mit dem Angebotenen nicht besonders begeistert. Es sei auch möglich, dass der Bieter dem verlangten Preis von 1,4 Mrd. Euro für Aktien zustimmt, aber dass 450 Mio. Euro in den folgenden Jahren in Raten gezahlt werden. Beide Möglichkeiten kommen noch immer infrage, schreibt "Blic". In Hinsicht auf das große Haushaltsdefizit wäre die Regierung Serbiens bereit, dem niedrigeren Preis zuzustimmen, aber solche Entscheidung wäre äußerst schwe zu rechtfertigen.
Man kann auch bereits vermuten, was die Wettbewerbsbehörde entscheiden wird.
Die von der österrreichischen Seite erwünschte Fusion von Mobilfunkanbietern VIP und MTS ist unmöglich. VIP müsste die dritte Mobilfunklizenz aufgeben - antwortete die RATEL der Rgierung Serbiens. RATEL hat davon den serbischen Premier Mirko Cvetković informiert.
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