Wirtschaftswachstum in Deutschland als Chance für neue Investitionen und Exportanstieg in Serbien
Samstag, 02.04.2011.
18:09
Wie das Statistische Bundesamt in einer ersten Schätzung mitteilt, stieg das Bruttoinlandsprodukt 2010 um 3,6 Prozent, nachdem es erst im Vorjahr um 4,7 % gesunken war. Damit ist seit der Wiedervereinigung der höchste Wert erreicht. Im Anschluss an die Einbrüche im Krisenjahr leitet sich daraus eine gewisse Stabilität ab, die aus einem regelrechten Exportboom entstanden ist. Hinzu kommen höhere Investitionen der Unternehmen im In- und Ausland, so dass Experten ein Wachstum von über 2 Prozentpunkten für 2011 prognostizieren. Die neueste Konjunkturumfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) ergab, dass 44% der Unternehmen (2010 26%) mehr oder neue Investitionen im Ausland planen. Serbien könnte davon profitieren, glaubt Michael Schmidt, Leiter der Delegation der Deutschen Wirtschaft in Serbien.
Nach Angaben der Delegation der Deutschen Wirtschaft für Serbien und Montenegro und aufgrund der Evidenz der Agentur für Handelsregister "gibt es insgesamt 660 registrierte aktive Unternehmen in Serbien gegründet von juristischen oder natürlichen Personen aus Deutschland. 360 Unternehmen davon wurden von jurstischen Personen aus der Bundesrepublik gegründet. Es handelt sich meistens um kleine und mittlere Unternehmen, die die meisten Arbeitnehmer beschäftigten."
Zuständige in der Delegation der Deutschen Wirtschaft in Serbien glauben, dass die Intensivierung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit auf gutem Kurs ist. Das haben vorjährige Investitionen deutscher Unternehmer in Produktion in Serbien bestätigt.
Michael Schmidt ist überzeugt, dass die traditionelle Konjunkturumfrage der Deutschen Wirtschaftsvereinigung in Belgrad im April dieses Jahres das Interesse deutscher Investoren an Serbien als immer erkennbarer Produktionsstandort bestätigen werde:
- Aktivste deutsche Unternehmen, wenn es um Investitionen an neuen Märkten geht, sind kleine und mittlere Unternehmen (Mittelstand) mit langen Familientradition, die, insbesondere in den vergangenen Monaten, großes Interessen für dynamische Märkte in der Nachbarschaft der EU zeigen", sagte Herr Schmidt. Positive Entwicklung und Wirtschaftswachstum in Deutschland könnten deutsche Investoren zusätzlich zu neuen Investitionen in Serbien motivieren. Er hofft, auch, dass der diesjährige Wahrenverkehr zwischen zwei Ländern den Wert von 2 Mrd. Euro übersteigt.
Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken
AHK Srbija
Agencija za privredne registre Beograd
Ambasada SR Nemačke Beograd

Izdanje Srbija
Serbia Edition
Izdanje BiH
Izdanje Crna Gora