Litauer warten auf Entscheidung des Schiedsgerichts - Erfolglose Privatisierung der Brauerei BIP verlangsamt Investoren
Montag, 14.02.2011.
14:41
Litauische Vertreter im Europäischen Parlament haben unlängst auf Probleme litauischer Investoren in Serbien hingewiesen und bestätigten dadurch, dass der Rechtsstreit um die erfolglose Privatisierung der Belgrader Brauerei "Beogradska industrija piva" (BIP) noch immer nicht abgeschlossen ist.
Die serbische Agentur für Privatisierung hat im Vorjahr den Kaufvertrag mit litauisch-schwedischen Konsortien "Alita" und "United Nordic Beverages" gelöst, weil sie ihre Verpflichtungen - Investitionen im Wert von 2,6 Mio. Euro und Ankauf von Aktien - nicht erfüllt haben, erklärte man damals in einem Interview für die Belgrader Tageszeitung "Politika". Serbien hat die Bezahlung von Pönalen vor dem Gericht verlangt und die Sache ist jetzt vor dem internationalen Schiedsgericht. Man hat inzwischen mit der Umstrukturierung des Unternehmens begonnen. Die Agentur für Privatisierung hat die Kontrolle über die Brauerei übernommen, nachdem sie 51,9% ihrer Aktien bekommen hat.
BIP-Aktien werden selten gefragt an der Belgrader Börse. In Hinsicht auf ihren aktuellen Marktpreis von 33 Dinar beläuft sich die Marktkapitalisierung des Unternehmens auf nur 300,5 Mio. Dinar (2,9 Mio. Euro).
AD BIP BEOGRAD

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