373 Mio. Euro zur Verfügung - IWF bewilligte sechste Revision des Stand-by-Arrangements mit Serbien
Donnerstag, 23.12.2010.
15:20
Der Exekutivausschuss des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat die sechste Revision eines Kreditarrangements mit Serbien bzw. die Realsieriung eine neuen Rate von 373 Mio. Euro erlaubt.
Der erste stellvertretende IWF-Direktor John Lipsky lobte die schnelle Erholung der serbischen Wirtschaft aufgrund des exports sowie die bisher realisierten Maßnahmen und Vereinbarungen mit dem IWF, heißt es auf der Webseite des Fonds.
- Eine strenge und vorsichtige Währungs-, Reform- und Entwicklungspolitik sein von großer Bedeutung für die Bewahrung der makroökonomischen Stabilität, Bekämpfung der hohen Inflation, des Außenhandelsdeifizits und Folgen der Wirtschafskrise in der Region - sagte er.
Die serbischen Behörden haben die Währungspolitik wirkungsvoll verschärft, im Einklang mit ihrem Inflationsziel.
Die Regierung sollte die Umsetzung aller zur Verfügung stehenden Maßnahmen forsetzen, hob er hervor und die Inflation unter die von der Zentralbank Serbiens vorgesenenen oberen Grenze senken, so Lipsky. Er warnte noch einmal vor dem hohen Inflationsrisiko.
Die Haushaltspolitik war im Einklang mit dem Programm vereibart mit dem IWF und der Haushaltsdefizit für 2011 im Einklang mit dem neuen Rahmen der fiskalischen Verantwortung.
Die Regierung Serbiens hat dem Parlamen den Entwurf des Haushaltsplans für 2011 zur Diskussion gegeben. Der Haushaltsplan sieht ein Defizit von 4,1% des BIP bzw. im Wert von ca. 140 Mio. Euro vor.
Der IWF ist der Meinung, dass man "Sich um die Realisierung von fiskalischen Zielen 2011 bemühen muss, insbesondere, in Hinsicht auf den hohen Inlationsdruck".
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