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30 Mio. Euro für moderne Aschendeponie - Neues System für Sammlung, Transport und Ablagerung von Asche im Wärmekraftwerk "Nikola Tesla"

Quelle: eKapija Donnerstag, 16.12.2010. 15:07
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Das Wärmekraftwerk "Nikola Tesla" (TENT) in Obrenovac hat gestern ein neues System für Sammlung, Transport und Ablagerung von Asche im Wert von 30 Mio. Euro für das Kraftwerk "Nikola Tesla B" übernommen. Die Europäische Union hat 28 Mio. Euro für die Umsetzung dieses wichtigen Umweltschutzprojekts gespendet.

Der hydraulische Transport von Schlacke und Asche zu den Halden ermöglicht die Reduzierung der Umweltbelastun verursacht durch Wärmekraftwerk, gab die Geschäftsleitung des öffentlichen Energieunternehmens "Elektroprivreda Srbije" bekannt.

Das neue System für die Entsorgung von Asche aus dem Kraftwerkblock B sollte den jährlichen Verbrauch von Wasser um 18 Mio. t senken, hob der serbische Minister für Umweltschutz und Raumplanung Oliver Dulic hervor.

Durch Anwendung eines neuen Systems wurden fast 25.000 t Asche in diesem Jahr für die Herstellung von Zement verbraucht erinnerte er.

- Die heute beendete Probearbeit des Systems erwies, dass wir nur einen Liter Wasser für die Reinigung eines Kilo Asche brauchen, während wir früher 10-15 l verwendet haben - sagte Dulic.

Die EU will mit 21 Mio. Euro den Einbau von elektrischen Filtern in Kraftwerke A6, B1 und B2 finanzieren und zusätzliche 15 Mio. Euro für den Bau einer Kläranlage in Obrenovac bereitstellen, erklärte der Leiter der EU-Delegation in Serbien Vincent Degert.

- Durch Bau eines neuen Systems ermöglichen wir zum ersten Mal die kommerzielle Nutzung von Asche in der Zement- und Bauindustrie - sagte Petar Kneževic Direktor von TENT.

- Bis 2015 wollen wir 1,2 Mrd. Euro in verschiedene Umweltschutzprojekte investieren. Nur in die Entschwefelungsanlage in Kraftwerken in Obrenovac werden wir 0,5 Mrd. Euro investieren. Wir verhandeln bereits über die Finanzierung dieser Projekte. Das System, das wir heute übernommen haben, gehört zu den modernsten in der Welt - sagte Drаgomir Mаrković, Generaldirektor von EPS.

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