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Serbien baut die Save-Wasserstraße nahe der Grenze zur Republika Srpska aus

Quelle: eKapija Donnerstag, 14.07.2022. 14:25
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Abbildung (FotoOzgur Guvenc/shutterstock.com)Abbildung
Das Ministerium für Bauwesen, Verkehr und Infrastruktur hat einen Antrag auf Bestimmung des Umfangs und Inhalts der Umweltverträglichkeitsprüfung eines Entwicklungsprojekts für die Save gestellt, das Aushub von Materialien aus dem Flussbett entlang der Wasserstraße und den Bau vorsieht.

Wie in dem vom Jaroslav-Černi-Institut erstellten Dokument angegeben, plant die Republik Serbien, die Schifffahrtsbedingungen auf der Save zu verbessern, um den Wasserverkehr weiter zu entwickeln und die Bedingungen für den Waren- und Personenverkehr zu verbessern.

Die Arbeiten sind auf dem Abschnitt vom 170. bis 188. Kilometer geplant, wo die Save die natürliche Grenze Serbiens mit Bosnien und Herzegowina, Entität Republika Srpska, bildet.

Ziel der Arbeiten ist es, die von der Internationalen Kommission für das Save-Einzugsgebiet vorgeschriebenen Schifffahrtsbedingungen für die Save-Wasserstraße sicherzustellen, die mindestens den Anforderungen für Binnenwasserstraßen der Klasse IV entsprechen sollten. der erwähnte Abschnitt vom 176. bis 188. km entspricht derzeit nämlich der Wasserstraße 3. Kategorie.


Deshalb sei es notwendig, wie es im oben genannten Antrag heißt, die IV-Kategorie der Wasserstraße sicherzustellen.

Es wurden 3 Varianten von hydrotechnischen Arbeiten in Betracht gezogen, mit denen sich dieses Ziel erreichen lässt, und die dritte Variante wurde als die optimalste angenommen, die den Bau von Wasseranlagen auf dem kritischsten Abschnitt mit dem Ausbaggern von Untiefen in der Wasserstraße auf kürzeren Abschnitten stromaufwärts und stromabwärts beinhaltet.

Diese Variante sieht die Bildung eines Flussbetts von 180 m Breite auf EN-Niveau (niedrige Schifffahrtshöhe) vor, die durch Ausbaggern der Untiefen entlang der Wasserstraße und den Bau von Wasserbauwerken (Nappern) entlang des linken und rechten Ufers der Save erreicht wird.

Es ist auch geplant, das Flussbett in mehreren kürzeren Abschnitten stromaufwärts von der Brücke in Sremska Rača, an der Mündung der Drina und im stromabwärts gelegenen Abschnitt der Sava auszubaggern.

Es sei darauf hingewiesen, dass diese Arbeiten nicht Gegenstand des Konzeptprojekts sind, sondern in separaten Ausarbeitungen der Ausbaggerung der Wasserstraße ausgearbeitet werden.

Im Rahmen der geplanten Arbeiten am rechten Ufer der Save auf dem Territorium von Bosnien und Herzegowina, dh der Republik Srpska, wurde auch ein spezielles RS-BiH-Abkommen unterzeichnet.

Investor des Projekts ist die Europäische Investitionsbank.

B. P.
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