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Serbien und Ungarn wollen Warenverkehr im Wert von 2 Mrd. Euro

Quelle: eKapija Sonntag, 28.11.2010. 20:17
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Der serbische Minister für Handel und Dienstleistunen Slobodan Milosavljević lud heute ungarische Unternehmen ein, in Serbien zu investieren und durch den gemeinsamen Export mit serbischen Unternehmen die Freihandelsabkommen abgeschlossen mit Russland, Weißrussland, Kasachstan und anderen Ländern zu nutzen.

Beide Länder möchten den Wert des Warenverkehrs auf mindestens 2 Mrd. US-Dollar erhöhen, erklärte er an einem Business-Forum für ungarische und serbische Unternehmer, veranstaltet im Rahmen des offiziellen Besuchs des ungarischen Regierungschefs Victor Orban in Serbien.

Bisher wurden 500 serbisch-ungarische Unternehmen gegründet, sagte er und fügte hinzu, dass ungarische Investitionen in Serbien 400 Mio. Euro erreicht haben. Serbien brauch seriösen Investoren, finanzielle und technische Partner, insbesondere in der Holz- und Maschinenbauindustrie sowie in der Energiewirtschaft und Verkehr.

Der ungarische Wirtschaftsminister Gerg Matolci glaubt, dass die Regierung Ungarns über ihre Entwicklungsbank Kredilinien im Wert von 100 Mio. Euro für gemeinsame Projekte mit Serbien starten wird.

Die Kredite sollten für Investitionen in der Landwirtschaft und im Verkehr genutzt werden und vor allem für die Erneuerung und Modernisierung der Eisenbahnstrecke Istanbul-Belgrad-Wien-Budapest, die für die Geschwindigkeiten von 200 km/h angepasst werden sollte.

Serbien hat bereits Zugang zu EU-Fonds im Rahmen eines Programms für grenzüberschreitende Zusammenarbeit, vor allem wenn es um den Umweltschutz und Wasserwirtschaft geht, sagte Matolci und betonten, dass Länder gemeinsam an europäischen Investitionsprojekten teilnehmen.

Ungarn sei, laut ihm, bereit, seine Erfahrungen mit der europäischen Integration mit Serbien zu teilen. Der Beitritt zur Eurozone sollte aber, seiner Meinung nach, nicht beschleunigt werden, weil sie von der aktuellen Krise besonders betroffen ist.

Die wirtschaftliche Krise in der EU könnte sich, seiner Meinung nach, in folgenden 10-15 Jahren fortsetzen, vor allem in alten EU-Ländern. Das könnte sich aber gleichzeitig als eine gute Chance für mittel- und südosteuropäische Wirtschaften erweisen, glaubt er.

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