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Grundstein zur biologischen Abwasserkläranlage in Mol gelegt

Quelle: eKapija Freitag, 12.11.2010. 12:01
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Der Bau einer der modernsten biologischen Anlagen zur Reinigung von Abwasser in Serbien begann gestern im Dorf Mol, in der Gemeinde Ada. Es handelt sich um Projekt von großer Bedeutung für die Lebensqualität der Bewohner von Mol und Ada, erklärte der Regierungschef der Autonomen Provinz Vojvodina Dr. Bojan Pajtić bei der Grundsteinlegung.

- Die Anlage in Mol garantiert einen effizienteren Umweltschutz und schafft gute Voraussetzungen für die Anziehung ausländischer und einheimischen Investitionen und neue Arbeitsplätze. Die Anlage sollte im ersten Halbjahr 2011 fertig gestellt werden. Drei von vier Phasen sind bereits hinter uns. Die Provinzregierung hat 166 Mio. Dinar für den Bau einer Sammelanlage und eines sekundären Kanalisationsnetzes bereit gestellt.

Es handelt sich um das größte Projekt im Rahmen des Instruments der Heranführungshilfe (IPA), sagte Pajtić und fügte hinzu, dass die Provinzregierung in der Zukunft solche Projekte unterstützen wird.

Der Bürgermeister von Ada Zoltan Bilicki hob hervor, dass sich die Gemeinde erfolgreich um EU-Förderungsmittel im Rahmen des IPA-Projekts "Water Protection" beworben hat. Die EU finanziert den Bau der Kläranlage im Rahmen ihres Programms zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Ungarn und Serbien mit einem Betrag von 1 Mio. Euro.

Die Kläranlage sollte innerhalb von 16 Monaten gebaut werden. Seine Kapazität reicht für 3.000 Haushalte und die ganze Gewerbezone aus.

Die Regierung Serbiens realisiert momentan acht solche Programme, hob die Vertreterin des Büros für europäische Integration Sandra Šimić hervor. Das Programm zur Zusammenarbeit mit Ungarn ist das erste Programm der Republik Serbie im Rahmen des Instruments für Heranführungshilfe. Am ersten Wettbewerb nahmen 84 Institutionen mit insgesamt 70 Projekten teil. Für ihre Realisierung hat man 17 Mio. Euro bereitgestellt. Die Provinz Vojvodina kann auch an Programmen zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Kroatien und Rumänien teilnehmen. erklärte Šimic und kündigte die Ausschreibung eines neuen Wettbewerbs im Rahmen des Programms mit Ungarn an.

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